Ortsumfahrung Urberach - Projektstand 1. Quartal 2025
Eingebracht vom Magistrat · federführend Stadtplanung
Beschlussvorschlag
Im Juli 2024 wurde der 3. Planungsdialog durchgeführt, in welchem die Ergebnisse der Bestandsermittlung sowie die Raumwiderstandskarte vorgestellt wurden. Auf deren Basis wurden erste mögliche Trassenvarianten für eine Ortsumfahrung entwickelt.
Teil 1 der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) befindet sich aktuell kurz vor dem Abschluss. Hierbei werden die Auswirkungen des geplanten Vorhabens auf verschiedene Schutzgüter untersucht sowie bewertet. Eine besondere Rolle in der UVS spielt das Schutzgut Mensch. Hierbei werden Aspekte, wie Erholungsnutzung, Wohnen, Wohnumfeld sowie Vorbelastung durch Verkehr und damit verbundene Immissionen betrachtet. Die Bewertung des Schutzgutes „Mensch“ wird in den kommenden Monaten noch durch die Ergebnisse einer schalltechnischen Untersuchung sowie der Berechnung der Luftschadstoffe ergänzt. Weitere Schutzgüter stellen insbesondere „Tiere/ Pflanzen“, „Boden“, „Wasser“, „Klima/ Luft“, „Kultur- und Sachgüter“, „Landschaftsbild“ sowie „Erholungs-/ Freizeitnutzung“ dar.
Dabei darf das Planungsziel der Ortsumfahrung jedoch nicht aus den Augen verloren werden, nämlich die Verbesserung der bestehenden verkehrlichen Situation. Daher ist die Bewertung der verkehrlichen Wirksamkeit der möglichen Trassenvarianten ein weiterer Bestandteil des Variantenvergleichs, neben den Umweltaspekten und der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Für die Bewertung der Trassenvarianten erfolgt eine Prognose der zu erwartenden Verkehrsmengen im Jahr 2035. Zudem werden die Auswirkungen auf das gesamte umliegende Straßennetz betrachtet.
Derzeit wird zusätzlich die technische Verkehrsplanung als Vorentwurfsplanung erstellt. Anhand dieser ersten technischen Planung werden zudem die Auswirkungen durch Schall- und Luftschadstoffemissionen ermittelt.
Auf Basis der Vorplanung werden anschließend weitere Einflussfaktoren, wie Flächeninanspruchnahme und Baukosten berechnet. Diese Eingangsgrößen fließen zusammen mit den Ergebnissen der UVS und der Verkehrsprognose in die Gesamtabwägung ein, um auf dieser Grundlage eine fachlich fundierte Entscheidung über die beste Trassenvariante einer Ortsumfahrung Urberach treffen zu können.
Das Ergebnis dieser Abwägung und die daraus resultierende Vorzugsvariante sollen im Rahmen eines weiteren Planungsdialogs der Öffentlichkeit vorgestellt und anschließend in einem Erläuterungsbericht zusammengefasst werden. Letztendlich entscheidet aber die Stadtverordnetenversammlung darüber, ob diese Vorzugsvariante resp. der Vorschlag zur Linienfestlegung dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr zur Prüfung und Entscheidung vorgelegt wird.
Einfach erklärt
Die Vorlage informiert über den Planungsstand der Ortsumfahrung Urberach im 1. Quartal 2025. Derzeit werden mögliche Trassen verglichen; eine Strecke ist noch nicht ausgewählt oder beschlossen.
Untersucht werden unter anderem die Auswirkungen auf Menschen, Umwelt, Landschaft und Erholungsflächen. Ergebnisse zu Verkehrslärm und Luftschadstoffen sollen noch ergänzt werden. Außerdem wird geprüft, wie wirksam die Varianten den Verkehr entlasten würden. Grundlage dafür ist eine Verkehrsprognose für das Jahr 2035, die auch das umliegende Straßennetz berücksichtigt. Weitere Kriterien sind unter anderem Flächenverbrauch, technische Planung, Baukosten und Wirtschaftlichkeit.
Aus der Gesamtabwägung soll eine Vorzugsvariante entstehen. Diese soll in einem weiteren Planungsdialog öffentlich vorgestellt und in einem Bericht zusammengefasst werden. Anschließend entscheidet die Stadtverordnetenversammlung, ob der Vorschlag dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr zur Prüfung und Entscheidung vorgelegt wird.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .