Aktueller Sachstand Starkregengefährdungsanalyse der Stadt Rödermark
Eingebracht vom Magistrat · federführend Umwelt
Beschlussvorschlag
Das Starkregenrisikomanagement (SRRM) wird durch das Büro DAHLEM Beratende Ingenieure in Zusammenarbeit mit der Stadt Rödermark derzeit erarbeitet. Grundsätzlich umfasst das SRRM folgende 3 Bausteine: - Gefährdungsanalyse - Risikoanalyse - Handlungskonzept
Durch die Gefährdungsanalyse wurden Starkregengefahrenkarten für das gesamte Stadtgebiet Rödermark für 3 verschiedene Szenarien unterschiedlicher Niederschlagsintensitäten erstellt (30-jährliches und 100-jährliches Ereignis nach KOSTRA, Radklim-Regen als Extremereignis mit über 100 mm/h). Als Grundlage wurde die Oberfläche des gesamten Stadtgebiets auf einem 1x1m-Raster nachgebildet und etwaige fehlende abflussbildende Strukturen (Verrohrungen, längere Mauern, Unterführungen o.Ä.) erfasst. Die Gebäude wurden als Fließhindernisse integriert. Weiterhin wurde das Kanalnetz in den Berechnungen vollständig berücksichtigt. Auf Basis des aufgestellten stadtweiten Modells wurden im Anschluss Simulationen mit den verschiedenen Niederschlägen durchgeführt, um die Abflussvorgänge nachzubilden. Die Ergebnisse mit Überflutungstiefen und Fließgeschwindigkeiten liegen als PDF-Karten, sowie als Geodaten vor. Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse im WebGIS integriert.
Im Rahmen der Risikoanalyse wurden die Ergebnisse der Gefährdungsanalyse bewertet. Die Arbeiten umfassen eine allgemeine textliche Auswertung mit Beschreibung der Hotspots, Simulationen mit verklausten/zugesetzten neuralgischen Verrohrungen sowie die Erstellung von 2 Themenkartensätzen (dauerhaft eingestaute Bereiche und Personengefährdung, gebäudespezifisches Risiko). Für das gebäudespezifische Risiko wurde jedem Gebäude im Stadtgebiet ein individuelles Schadenspotential zugewiesen. In Kombination mit Überflutungstiefe und Fließgeschwindigkeit ergibt sich daraus ein gebäudespezifisches Risiko. Für städtische Objekte mit sehr hohem Risiko wurden im Anschluss Risikosteckbriefe erstellt. Ausgewählte Objekte werden durch DAHLEM vor Ort in Detailanalysen begutachtet.
Das Handlungskonzept vervollständigt das SRRM durch Handlungsempfehlungen aus den Bausteinen Informationsvorsorge, Krisenmanagement, kommunale Flächenvorsorge und der Konzeption baulicher Maßnahmen. Das Handlungskonzept ist derzeit in Bearbeitung und wird bis Ende August abgeschlossen. Den Projektabschluss bildet eine Infoveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger und weitere Interessierte.
Die Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Interessiert wird am 19. August 2025 stattfinden. Zur Veranstaltung werden die politischen Gremien ebenfalls eingeladen.
Die Fördermittel in Höhe von 90% der Gesamtkosten (max. 100.000 €) vom Land Hessen für das Projekt müssen bis Mitte September 2025 beim Fördermittelgeber abgerufen werden. Hierzu muss unter anderem die Schlussrechnung des Ingenieurbüros vorliegen sowie ein Abschlussbericht eingereicht werden. Da die nächste Bauausschusssitzung erst am 10. September 2025 stattfindet und hier eine Präsentation der Ergebnisse zu knapp vor der Frist zum Mittelabruf liegt, wird die Präsentation der Ergebnisse für die politischen Gremien auch über die o.g. Infoveranstaltung erfolgen, da sich die Inhalte nicht unterscheiden würden.
Einfach erklärt
Die Vorlage informiert über den aktuellen Stand des Starkregenrisikomanagements für Rödermark. Es besteht aus einer Gefährdungsanalyse, einer Risikoanalyse und einem Handlungskonzept. Eine Entscheidung über konkrete Maßnahmen ist mit dieser Mitteilung nicht verbunden.
Für das gesamte Stadtgebiet wurden bereits Karten zu drei Starkregenszenarien erstellt. Sie zeigen mögliche Überflutungstiefen und Fließgeschwindigkeiten und sollen als Nächstes in das WebGIS aufgenommen werden. In der Risikoanalyse wurden besonders gefährdete Bereiche und Gebäude ermittelt. Für städtische Gebäude mit sehr hohem Risiko gibt es Risikosteckbriefe; ausgewählte Objekte werden zusätzlich vor Ort untersucht.
Das Handlungskonzept mit Empfehlungen unter anderem zur Information, zum Krisenmanagement, zur Flächenvorsorge und zu möglichen baulichen Maßnahmen wird derzeit erarbeitet und soll bis Ende August abgeschlossen sein. Am 19. August 2025 findet eine Informationsveranstaltung für Bürgerinnen, Bürger und politische Gremien statt.
Das Land Hessen fördert das Projekt mit 90 % der Gesamtkosten, höchstens 100.000 €. Die Mittel müssen bis Mitte September 2025 abgerufen werden. Deshalb sollen die Ergebnisse den politischen Gremien bereits bei der Informationsveranstaltung vorgestellt werden.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .