DS/142/26 Anfrage Beratung abgeschlossen Stadt & Versorgung

Überlastung kommunaler Stromnetze durch Ladesäuleninfrastruktur

Eingebracht von FWR

Antwort nicht öffentlich einsehbar (§ 16 GO)

Anfrage im Wortlaut

Die FREIE WÄHLER RÖDERMARK fragen vor diesem Hintergrund: 1) Wie bewertet die Stadt bzw. der zuständige Netzbetreiber die derzeitige Belastbarkeit der lokalen Stromnetze angesichts der zunehmenden Nachfrage nach "Wallboxen"? 2) Gibt es bereits Erkenntnisse oder Prognosen zu möglichen Engpässen in einzelnen Stadtteilen oder Wohngebieten? 3) Welche Maßnahmen sind geplant oder bereits umgesetzt, um die Strominfrastruktur an die steigende Anzahl von Ladepunkten anzupassen? 4) Werden Bürgerinnen und Bürger über mögliche Einschränkungen oder Anforderungen bei der Anmeldung und Installation von Wallboxen informiert? 5) Wieviele öffentlich zugängliche Schnellladestationen werden aktuell in Rödermark betrieben und in welchem Umfang sind perspektivisch weitere Schnellladepunkte geplant? 6) Wieviele öffentlich zugängliche Schnellladestationen werden zurzeit in Rödermark betrieben? Wie verteilen sich die Standorte über das Stadtgebiet?

Sachverhalt

Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen steigt auch die Nachfrage nach privaten Ladeeinrichtungen („Wallboxen“) im Stadtgebiet Rödermark deutlich an. Besonders in Mehrfamilienhäusern und größeren Wohnanlagen mit Tiefgaragen wächst der Bedarf an Ladeinfrastruktur kontinuierlich, da dort zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner perspektivisch auf Elektromobilität umsteigen möchten. Gleichzeitig häufen sich Berichte aus verschiedenen Kommunen sowie von Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen, wonach die Installation zusätzlicher Wallboxen teilweise abgelehnt oder nur eingeschränkt genehmigt wird. Als Begründung wird dabei häufig eine mögliche Überlastung der vorhandenen Stromnetze bzw. der Hausanschlüsse angeführt. Gerade in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern kann die parallele Nutzung mehrerer Ladepunkte zu erheblichen Lastspitzen führen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die bestehende Strominfrastruktur in Rödermark mittel- und langfristig ausreichend dimensioniert ist, um den erwartbaren Ausbau der Elektromobilität zuverlässig zu unterstützen.

Einfach erklärt

Die FREIE WÄHLER RÖDERMARK fragen die Stadt und den zuständigen Netzbetreiber, ob die örtlichen Stromnetze für die wachsende Zahl privater Wallboxen ausreichend ausgelegt sind. Es geht dabei besonders um Mehrfamilienhäuser und Tiefgaragen, in denen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden könnten.

Die Anfrage soll klären, ob bereits Engpässe in einzelnen Stadtteilen oder Wohngebieten bekannt oder absehbar sind. Außerdem wird gefragt, welche Maßnahmen zur Anpassung der Strominfrastruktur geplant oder bereits umgesetzt wurden und wie Bürgerinnen und Bürger über Anforderungen oder mögliche Einschränkungen bei der Installation von Wallboxen informiert werden.

Zusätzlich werden Angaben zu den derzeit öffentlich zugänglichen Schnellladestationen verlangt: Wie viele gibt es, wo liegen ihre Standorte und in welchem Umfang sind weitere Schnellladepunkte geplant? Hintergrund sind Berichte, wonach zusätzliche Wallboxen andernorts wegen möglicher Überlastungen von Stromnetzen oder Hausanschlüssen teilweise abgelehnt oder nur eingeschränkt genehmigt werden. Die Vorlage ist eine Anfrage und enthält keinen Beschluss über konkrete Ausbaumaßnahmen.

Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .

Ratsinfo Rödermark

Ein unabhängiges Bürgerprojekt. Datenquelle ist das öffentliche Ratsinformationssystem der Stadt Rödermark.

Stand

7. September 2026, 10:12 Uhr

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