Überlastung kommunaler Stromnetze durch Ladesäuleninfrastruktur
Eingebracht von FWR
Antwort nicht öffentlich einsehbar (§ 16 GO)
Anfrage im Wortlaut
Die FREIE WÄHLER RÖDERMARK fragen vor diesem Hintergrund: 1) Wie bewertet die Stadt bzw. der zuständige Netzbetreiber die derzeitige Belastbarkeit der lokalen Stromnetze angesichts der zunehmenden Nachfrage nach "Wallboxen"? 2) Gibt es bereits Erkenntnisse oder Prognosen zu möglichen Engpässen in einzelnen Stadtteilen oder Wohngebieten? 3) Welche Maßnahmen sind geplant oder bereits umgesetzt, um die Strominfrastruktur an die steigende Anzahl von Ladepunkten anzupassen? 4) Werden Bürgerinnen und Bürger über mögliche Einschränkungen oder Anforderungen bei der Anmeldung und Installation von Wallboxen informiert? 5) Wieviele öffentlich zugängliche Schnellladestationen werden aktuell in Rödermark betrieben und in welchem Umfang sind perspektivisch weitere Schnellladepunkte geplant? 6) Wieviele öffentlich zugängliche Schnellladestationen werden zurzeit in Rödermark betrieben? Wie verteilen sich die Standorte über das Stadtgebiet?
Sachverhalt
Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen steigt auch die Nachfrage nach privaten Ladeeinrichtungen („Wallboxen“) im Stadtgebiet Rödermark deutlich an. Besonders in Mehrfamilienhäusern und größeren Wohnanlagen mit Tiefgaragen wächst der Bedarf an Ladeinfrastruktur kontinuierlich, da dort zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner perspektivisch auf Elektromobilität umsteigen möchten. Gleichzeitig häufen sich Berichte aus verschiedenen Kommunen sowie von Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen, wonach die Installation zusätzlicher Wallboxen teilweise abgelehnt oder nur eingeschränkt genehmigt wird. Als Begründung wird dabei häufig eine mögliche Überlastung der vorhandenen Stromnetze bzw. der Hausanschlüsse angeführt. Gerade in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern kann die parallele Nutzung mehrerer Ladepunkte zu erheblichen Lastspitzen führen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die bestehende Strominfrastruktur in Rödermark mittel- und langfristig ausreichend dimensioniert ist, um den erwartbaren Ausbau der Elektromobilität zuverlässig zu unterstützen.
Einfach erklärt
Die FREIEN WÄHLER RÖDERMARK fragen nach, ob die Stromnetze und Hausanschlüsse in Rödermark für die wachsende Zahl privater Wallboxen ausreichend ausgelegt sind. Stadt und zuständiger Netzbetreiber sollen Auskunft über die aktuelle Belastbarkeit, mögliche künftige Engpässe in einzelnen Gebieten sowie geplante oder bereits umgesetzte Anpassungen der Strominfrastruktur geben.
Außerdem wird gefragt, wie Bürgerinnen und Bürger über Anforderungen oder mögliche Einschränkungen bei Anmeldung und Installation einer Wallbox informiert werden. Weitere Fragen betreffen die Zahl und Verteilung der derzeit öffentlich zugänglichen Schnellladestationen sowie den geplanten Ausbau weiterer Schnellladepunkte. Hintergrund sind Berichte, dass zusätzliche Wallboxen besonders in Mehrfamilienhäusern und Tiefgaragen wegen möglicher Überlastungen teilweise nur eingeschränkt genehmigt oder abgelehnt werden.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .