DS/241/26 Anfrage In Beratung Umwelt & Klima

Hitzeschutz

Eingebracht von AL/Die Grünen,Gerhard Schickel,Stefan Gerl

Anfrage im Wortlaut

Vor diesem Hintergrund bitten wir den Magistrat um Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Verfügt die Stadt Rödermark über ein Hitzeschutzkonzept oder einen kommunalen Hitzeaktionsplan? Falls ja, seit wann und welche Maßnahmen sind darin enthalten?

2. Welche konkreten Maßnahmen wurden seit 2023 zum Schutz der Bevölkerung vor extremer Hitze umgesetzt?

3. Welche städtischen Gebäude (z. B. Rathäuser, Kulturhalle, Turnhallen, Bücherei oder andere öffentliche Einrichtungen) können der Bevölkerung während außergewöhnlicher Hitze als kühle Aufenthaltsorte dienen?

4. Wie ist der Stand des Ausbaus von öffentliche Trinkwasserbrunnen oder frei zugängliche Trinkwasserstationen? o an welchen Standorten wurde für die Bevölkerung öffentlich zugänglich Trinkwasserstationen eingerichtet? o an welchen Standorten sind weiter Entnahmestellen geplant? o Wird die Errichtung vom regionalen Wasserversorger gefördert?

5. Welche Maßnahmen wurden zur Beschattung von Spielplätzen, Schulhöfen, Bushaltestellen und öffentlichen Plätzen umgesetzt oder sind geplant?

6. Welche Maßnahmen zum Hitzeschutz wurden in den städtischen Kindertagesstätten, Schulen und Senioreneinrichtungen umgesetzt?

7. Wie informiert die Stadt die Bevölkerung über angekündigte Hitzewellen? Werden dabei Warnsysteme, die städtische Homepage, soziale Medien oder andere Kommunikationswege genutzt? Welche Vorkehrungen bestehen für besonders gefährdete Personengruppen, insbesondere alleinlebende ältere Menschen, Pflegebedürftige und Obdachlose?

9. Welche Regelungen gelten für städtische Beschäftigte, die während Hitze im Freien arbeiten (z. B. Bauhof, Grünpflege oder Ordnungsdienst)?

10. Wie hat sich der städtische Baumbestand in den vergangenen fünf Jahren entwickelt? o Wie viele Bäume wurden jährlich neu gepflanzt? o Wie viele Bäume mussten jährlich gefällt werden? o Wie hoch ist die Überlebensquote der Neupflanzungen? o Wie viele Bäume sollen im öffentlichen Raum künftig gepflanzt werden?

11. Welche Maßnahmen zur Entsiegelung, Begrünung und Schaffung zusätzlicher Schattenflächen wurden seit 2023 umgesetzt oder befinden sich in Planung?

12. Welche Fördermittel von Bund oder Land wurden für Maßnahmen des Hitzeschutzes oder der Klimaanpassung beantragt bzw. bewilligt?

13. Welche Haushaltsmittel sind im Haushalt 2026 sowie in der mittelfristigen Finanzplanung für Maßnahmen des Hitzeschutzes vorgesehen?

14. Ist geplant, Hitzeaspekte künftig verbindlich bei der Planung neuer Baugebiete, öffentlicher Plätze und Straßenräume zu berücksichtigen? Falls ja, wie?

15. Wie bewertet der Magistrat insgesamt die Vorbereitung der Stadt Rödermark auf künftig häufiger auftretende Hitzeperioden und welchen zusätzlichen Handlungsbedarf sieht er?

Sachverhalt

Die Zahl und Dauer von Hitzeperioden haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Hohe Temperaturen stellen insbesondere für ältere Menschen, Kinder, Schwangere, chronisch Kranke sowie im Freien arbeitende Beschäftigte eine erhebliche gesundheitliche Belastung dar. Gleichzeitig wirken sich Hitze und Trockenheit auf die städtische Infrastruktur, Grünanlagen und den Baumbestand aus. Hitze ist mittlerweile eines der größten klimabedingten Gesundheitsrisiken in Deutschland.Auch Rödermark war in den vergangenen Jahren wiederholt von langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden betroffen. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen für die Bevölkerung leiden auch Straßenbäume, Grünanlagen und die kommunale Infrastruktur unter den Folgen. Ein wirksamer Hitzeschutz ist daher eine wichtige kommunale Aufgabe. Ziel dieser Anfrage ist es, einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Vorsorge sowie über bestehende und geplante Maßnahmen in Rödermark zu erhalten und möglichen weiteren Handlungsbedarf zu identifizieren.

Einfach erklärt

Der Magistrat soll Auskunft darüber geben, wie Rödermark auf Hitzeperioden vorbereitet ist und welche weiteren Maßnahmen geplant sind. Die Anfrage selbst beschließt keine neuen Maßnahmen, sondern soll einen Überblick über den aktuellen Stand und möglichen zusätzlichen Handlungsbedarf schaffen.

Gefragt wird unter anderem nach einem Hitzeschutzkonzept, seit 2023 umgesetzten Maßnahmen, kühlen Aufenthaltsorten in städtischen Gebäuden sowie öffentlichen Trinkwasserstellen. Weitere Themen sind Schattenplätze, der Hitzeschutz in Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen, Warnungen für die Bevölkerung und Vorkehrungen für besonders gefährdete Menschen. Außerdem soll der Magistrat über Schutzregelungen für städtische Beschäftigte im Freien, die Entwicklung des Baumbestands, Begrünung und Entsiegelung sowie beantragte oder bewilligte Fördermittel informieren.

Darüber hinaus wird gefragt, welche Mittel im Haushalt 2026 und in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen sind, ob Hitzeaspekte künftig verbindlich in Planungen berücksichtigt werden sollen und wie der Magistrat die Vorbereitung der Stadt insgesamt bewertet.

Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .

Ratsinfo Rödermark

Ein unabhängiges Bürgerprojekt. Datenquelle ist das öffentliche Ratsinformationssystem der Stadt Rödermark.

Stand

7. September 2026, 10:12 Uhr

Sitzungen als Atom-Feed