Resolution zur Kampagne "Respekt! Kein Platz für Rassismus und Gewalt"
Eingebracht vom Magistrat · federführend Dezernat I
Beschlussvorschlag
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt auf Vorschlag des Ausländerbeirats folgende Resolution:
Ein Zeichen für faires, gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Rödermark haben: Das ist die Kampagne „Respekt! Kein Platz für Rassismus“, der sich die Stadt im Jahr 2020 angeschlossen hatte, wenige Wochen nach dem Attentat von Hanau, bei dem neun Frauen und Männer mit Migrationsgeschichte kaltblütig ermordet wurden.
Vereine, Kirchengemeinden, Gewerbe und Unternehmen sowie soziale Institutionen – rund 100 an der Zahl – haben sich in großer Einmütigkeit und Solidarität in die Aktion eingeklinkt. Sie bekunden mit den Respekt-Schildern, aber auch mit gelebter Haltung im Alltag, dass sie jedweder Form von Ausgrenzung, Herabwürdigung, Hass und Gewalt entschieden entgegentreten.
Die starke Beteiligung erfolgte und erfolgt auf freiwilliger Basis. Sie ist Ausdruck einer von Mitmenschlichkeit geprägten Grundüberzeugung. 2022 wurde die Stadt für diesen kollektiven Einsatz im Sinne von Verständigung und Nächstenliebe mit dem Hamza-Kurtovic-Preis ausgezeichnet. Die breiten Kreise, die die Respekt-Kampagne in Rödermark gezogen hat, finden auf regionaler Ebene positive Beachtung.
Vor diesem Hintergrund erscheint es befremdlich und verstörend, dass es im aktuellen Kommunalwahlkampf Bemühungen gibt, just dieses Thema zu skandalisieren. Mit der Behauptung, „politische Bevormundung“ sei bei alledem im Spiel, wird offenkundig bewusst versucht, einen Keil in die örtliche Vereinswelt zu treiben. Die Stadtgesellschaft soll provoziert und polarisiert werden. Die Begriffe „Respekt“ sowie “rassistischer Anschlag in Hanau” werden relativiert und kleingeredet, um in diesem trüben Fahrwasser auf Stimmenfang gehen zu können.
Wir verurteilen dieses Manöver und unterstreichen unmissverständlich, dass die Respekt-Kampagne zum Vorteil unserer Kommune angestoßen wurde und aktiv praktiziert wird. Wichtige Denkanstöße hat das Projekt geliefert, die Vernetzung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert und ein gemeinsam formuliertes Bekenntnis ins Rampenlicht gerückt.
Wir bekräftigen diese Überzeugung. Mit dieser vorgelegten Resolution machen wir deutlich, dass an unserem Wertekompass nicht zu rütteln ist. Es bleibt dabei: „Respekt! Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ – das ist die Maxime für gemeinschaftliches Handeln. Eine Richtschnur, von der sich Rödermark leiten lässt.
Einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung soll auf Vorschlag des Ausländerbeirats eine Resolution zur Kampagne „Respekt! Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ beschließen. Darin soll die Stadt ihr Bekenntnis zu einem gleichberechtigten Miteinander sowie gegen Ausgrenzung, Herabwürdigung, Hass und Gewalt bekräftigen.
Rödermark hatte sich der Kampagne 2020 nach dem Attentat von Hanau angeschlossen. Rund 100 Vereine, Kirchengemeinden, Unternehmen und soziale Einrichtungen beteiligen sich freiwillig. 2022 erhielt die Stadt dafür den Hamza-Kurtovic-Preis.
Die Resolution wendet sich außerdem gegen Kritik an der Kampagne im aktuellen Kommunalwahlkampf. Nach Ansicht der Verfasser soll diese Kritik die Stadtgesellschaft provozieren und spalten. Die Resolution bewertet die Kampagne dagegen als Beitrag zur Vernetzung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und erklärt sie weiterhin zur Richtschnur für gemeinschaftliches Handeln in Rödermark.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .