Aufbewahrung der Grabungsfunde vom Kirchenhügel Ober-Roden
Eingebracht vom Magistrat
Antwort nicht öffentlich einsehbar (§ 16 GO)
Anfrage im Wortlaut
Wie und wo sind die Grabungsfunde gelagert? Entspricht die Lagerung grundsätzlich den üblichen Anforderungen an die Archivierung von historischen Funden? Wurde inzwischen an der möglicherweise nicht optimalen Lagerung etwas verändert, um Schaden an den Relikten zu vermeiden? Gibt es seitens der Stadt Rödermark eigene Pläne für die weitere Lagerung und Ausstellung der Grabungsfunde? Ist bei den aktuellen Plänen beim Neubau der Alten Wache eine Zurschaustellung der Funde geplant? Welche Position vertritt der Magistrat bezüglich einer Schenkung an das Land? An welche Bedingungen wäre eine Schenkung geknüpft? Wann ist geplant, die Stadtverordnetenversammlung wie angekündigt in das weitere Verfahren einzubeziehen?
Sachverhalt
Am 03.09.2024 gab es auf „op-online.de“ den folgenden Bericht: „Land will Grabungsfunde vom Kirchhügel professionell sichern“[1] Dabei wurde u. A. berichtet, dass die Funde der archäologischen Grabungen rund um die Ober-Röder Kirche möglicherweise verschenkt werden. Zitat aus dem Bericht: „Was passiert nun mit dem ganzen Fundmaterial? Eine Lösung müsse so schnell wie möglich gefunden werden, betonte Recker mit Blick auf Schimmelschäden an einigen Kisten. Sein Angebot: Das Land übernimmt das gesamte Konvolut, bekommt dafür die Eigentumsrechte übertragen, sichert aber zu, dass die Funde für Ausstellungen oder auch für wissenschaftliche Zwecke stets zur Verfügung gestellt werden. Mit dieser Vorgehensweise kann sich Rotter anfreunden, will sie aber vorher im Stadtparlament zur Diskussion stellen.“ [1] https://www.op-online.de/region/roedermark/land-will-grabungsfunde-vom-kirchhuegel-professionell-sichern-93276853.html
Einfach erklärt
Die Anfrage betrifft die archäologischen Funde vom Kirchenhügel in Ober-Roden. Der Magistrat soll Auskunft darüber geben, wo und unter welchen Bedingungen die Funde derzeit gelagert werden und ob inzwischen Maßnahmen gegen mögliche Schäden ergriffen wurden.
Außerdem wird gefragt, welche Pläne die Stadt für die weitere Aufbewahrung und Ausstellung hat und ob Funde im geplanten Neubau der Alten Wache gezeigt werden sollen. Hintergrund ist ein Medienbericht, wonach das Land angeboten habe, die Funde zu übernehmen und professionell zu sichern. Dafür müssten dem Land die Eigentumsrechte übertragen werden; die Funde sollen laut Bericht weiterhin für Ausstellungen und wissenschaftliche Zwecke verfügbar sein. Gefragt wird deshalb auch nach der Haltung des Magistrats zu einer solchen Schenkung, nach möglichen Bedingungen und danach, wann die Stadtverordnetenversammlung beteiligt werden soll.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .