Städtischer „Raumpool“ und digitale Reservierungsplattform für städtische Räume (Berichtsantrag)
Eingebracht von FDP
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat wird vor diesem Hintergrund beauftragt, im zuständigen Fachausschuss ausführlich zu berichten:
Gab oder gibt es mit Blick auf den Auftrag der Stadtverordnetenversammlung von 2007 und 2010 mittlerweile neue Ergebnisse und/oder Bestrebungen in Sachen „städtischer Raumpool“? Welche Möglichkeiten (18 beziehungsweise 15 Jahre technische Entwicklung später) gibt es, zeitnah einen modernen, zentralen und übersichtlichen „Raumpool“ in die städtische Homepage zu integrieren? Ziel dabei soll wie schon 2010 sein: a. Welche Räumlichkeiten der Stadt können angemietet werden? b. Wie sind diese Räumlichkeiten ausnutzbar (Personenzahl, Stell-/Bestuhlungs- pläne)? c. Was kostet die Anmietung und an wen muss man sich wenden? d. Wann sind die Räumlichkeiten konkret und/oder regelmäßig (z.B. durch Vereine) belegt? e. Welche Einrichtungs- und Ausstattungsmerkmale sowie Besonderheiten gibt es? Welche Möglichkeiten gibt es, den genannten „städtischen Raumpool“ durch eine zentrale, digitale Reservierungsplattform einfach und effizient zu ergänzen? Ziel hierbei soll unter anderem sein: a. Automatische Buchungsanfragen sowie entsprechende, automatisiere Bestätigung, Stornierung und/oder Änderung b. Nutzbarkeit unkompliziert via Homepage und/oder digitalem Endgerät
Sachverhalt
Durch einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde der Magistrat der Stadt Rödermark am 13.02.2007 auf Basis eines Antrages von CDU und FDP damit beauftragt, ein „ein Konzept zu entwickeln, wie sämtliche öffentlich vermietbaren Räumlichkeiten der Stadt mittels eines städtischen Raumpools im Internet sowie einer Auflistung unkompliziert und zeitnah den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen und allen Interessenten zur Vermietung angeboten werden können.“ Durch mehrheitlichen Beschluss (FDP/0304/2010) am 08.12.2010 hat die Stadtverordnetenversammlung erneut den Magistrat beauftragt, „ein Konzept zu entwickeln, wie sämtliche öffentlich vermietbaren Räumlichkeiten der Stadt mittels eines städtischen Raumpools im Internet sowie einer Auflistung (Handout) unkompliziert und zeitnah den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen und allen Interessenten zur Vermietung angeboten werden können. Hierbei soll den potentiellen Interessenten insbesondere leicht und unkompliziert zugänglich sein: a.) Welche Räumlichkeiten der Stadt können angemietet werden? b.) Wie sind diese Räumlichkeiten ausnutzbar (Personenzahl, Stell-/Bestuhlungspläne)? c.) Was kostet die Anmietung und an wen muss man sich wenden? d.) Wann sind die Räumlichkeiten regelmäßig (z.B. durch Vereine) belegt? e.) Welche Besonderheiten (Lärmschutz, etc.) wohnen der konkreten Räumlichkeit inne?“
Eine Anfrage der FDP-Fraktion zu diesem Thema zur Stadtverordnetenversammlung am 25.06.2012 ergab, dass es zu diesem Zeitpunkt kein Konzept im Sinne des Auftrages der Stadtverordnetenversammlung gab und auch keine weiteren Bestrebungen des Magistrates zu erwarten sind.
Fakt ist: Die Stadtverordnetenversammlung hat den Magistrat beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, wie sämtliche öffentlich vermietbaren Räumlichkeiten der Stadt mittels eines städtischen Raumpools im Internet unkompliziert und zeitnah den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen und allen Interessenten zur Vermietung angeboten werden können. Seit diesen Beschlüssen ist zwar sehr viel Wasser die Rodau hinabgeflossen (Fließrichtung zwischen den Stadtteilen hier unbeachtlich), in der Sache hat sich jedoch nichts getan. Nach wie vor gibt es auch im Jahr 2025 zwar einzelne verstreute Links und Verweise auf der städtischen Homepage, aber der eigentliche Handlungsauftrag ist nach wie vor nicht umgesetzt worden.
Die Vermietung städtischer Räumlichkeiten bedeutet nicht nur Einnahmen und Auslastung, sondern auch einen erwartbaren Service für die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen. Nachbarstädte sind hier schon sehr viel weiter1, als Rödermark.
Einfach erklärt
Der Magistrat soll im zuständigen Fachausschuss über den Stand eines zentralen digitalen „Raumpools“ für städtische Räume berichten. Dabei soll er erläutern, ob es neue Ergebnisse zu den Aufträgen aus den Jahren 2007 und 2010 gibt und welche technischen Möglichkeiten heute für eine Umsetzung bestehen. Beantragt wird zunächst ein Bericht, nicht die direkte Einführung der Plattform.
Der Raumpool soll übersichtlich zeigen, welche Räume gemietet werden können, wie viele Personen hineinpassen, welche Ausstattung und Besonderheiten bestehen, wann sie belegt sind, was die Miete kostet und wer zuständig ist. Außerdem soll geprüft beziehungsweise dargestellt werden, wie eine zentrale digitale Reservierungsplattform ergänzt werden könnte. Diese soll Buchungsanfragen, Bestätigungen, Änderungen und Stornierungen ermöglichen und über die städtische Homepage oder digitale Endgeräte nutzbar sein.
Die Antragsteller begründen den Bericht damit, dass frühere Beschlüsse nach ihrer Einschätzung bisher nicht umgesetzt wurden und Informationen weiterhin nur über einzelne, verstreute Verweise auf der städtischen Homepage zu finden seien.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .