DS/164/26 Antrag In Beratung Kinder & Bildung

Bedarf und Angebot Kinderbetreuung

Eingebracht von FWR,Stefan Schefter,Björn Beicken,Peter Schröder

Antrag im Wortlaut

Der Magistrat wird beauftragt, unverzüglich ein Konzept zu erarbeiten und umzusetzen, um die absehbare Überdeckung im U3-Bereich (Krippe) in dringend benötigte Ü3-Plätze (Kindergarten) umzuwandeln. Hierfür sind in Zusammenarbeit mit den freien Trägern sowie dem zuständigen Landesjugendamt / Kreis Offenbach die rechtlichen, räumlichen und personellen Voraussetzungen (insbesondere die Anpassung der Betriebserlaubnisse nach dem Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch - HKJGB) zu prüfen und anzustoßen.

Zu prüfen ist auch die temporäre Schaffung altersübergreifender Gruppen.

Der Magistrat wird beauftragt aufzuzeigen, wie durch den Abbau der U3-Überkapazitäten (und der damit verbundenen Vorhaltekosten von ca. 1.960 EUR pro Platz und Monat) Haushaltsmittel im Haushalt 2026 konkret eingespart oder kostenneutral in die Ü3-Betreuung umgeschichtet werden können.

Den zuständigen Fachausschüssen ist bis zur nächsten Ausschussrunde im August 2026 ein Zwischenbericht über die Anzahl der umgewandelten Plätze und die realisierten finanziellen Entlastungen vorzulegen.

Sachverhalt

In der letzten Sitzung des Haupt- Wirtschafts- und Finanzausschusses wurde vom Magistrat auf Anfrage der Bedarf und das Angebot von Kinderbetreuungsplätzen gegenübergestellt. Während bei der Betreuung von Ü3 Kindern eine Unterdeckung von 83 Plätzen berichtet wurde bestünde bei der U3-Betreuung eine Überdeckung von über 46,5 Plätzen. Aus der Überdeckung folgt eine (rein rechnerisch) unnötige Belastung von 1,093 Millionen Euro für den Haushalt der Stadt (46,5 * 1.960 * 12)

Einfach erklärt

Der Antrag fordert, U3-Betreuungsplätze, die voraussichtlich nicht benötigt werden, möglichst in dringend benötigte Ü3-Plätze umzuwandeln. Der Magistrat soll dafür unverzüglich ein Konzept erarbeiten und umsetzen. Gemeinsam mit freien Trägern, dem Landesjugendamt und dem Kreis Offenbach sollen die rechtlichen, räumlichen und personellen Voraussetzungen geprüft und notwendige Schritte angestoßen werden. Auch vorübergehende altersübergreifende Gruppen sollen geprüft werden.

Nach den im Antrag genannten Zahlen fehlen 83 Ü3-Plätze, während im U3-Bereich rechnerisch 46,5 Plätze mehr als benötigt vorhanden sind. Die Antragsteller beziffern die Vorhaltekosten auf etwa 1.960 Euro je Platz und Monat beziehungsweise insgesamt rund 1,093 Millionen Euro. Der Magistrat soll darlegen, wie dadurch im Haushalt 2026 Geld eingespart oder kostenneutral für die Ü3-Betreuung verwendet werden kann. Bis zur nächsten Ausschussrunde im August 2026 soll ein Zwischenbericht über umgewandelte Plätze und erreichte finanzielle Entlastungen vorgelegt werden.

Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .

Ratsinfo Rödermark

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Stand

7. September 2026, 10:12 Uhr

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