Bedarf und Angebot Kinderbetreuung
Eingebracht von FWR,Stefan Schefter,Björn Beicken,Peter Schröder
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat wird beauftragt, unverzüglich ein Konzept zu erarbeiten und umzusetzen, um die absehbare Überdeckung im U3-Bereich (Krippe) in dringend benötigte Ü3-Plätze (Kindergarten) umzuwandeln. Hierfür sind in Zusammenarbeit mit den freien Trägern sowie dem zuständigen Landesjugendamt / Kreis Offenbach die rechtlichen, räumlichen und personellen Voraussetzungen (insbesondere die Anpassung der Betriebserlaubnisse nach dem Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch - HKJGB) zu prüfen und anzustoßen.
Zu prüfen ist auch die temporäre Schaffung altersübergreifender Gruppen.
Der Magistrat wird beauftragt aufzuzeigen, wie durch den Abbau der U3-Überkapazitäten (und der damit verbundenen Vorhaltekosten von ca. 1.960 EUR pro Platz und Monat) Haushaltsmittel im Haushalt 2026 konkret eingespart oder kostenneutral in die Ü3-Betreuung umgeschichtet werden können.
Den zuständigen Fachausschüssen ist bis zur nächsten Ausschussrunde im August 2026 ein Zwischenbericht über die Anzahl der umgewandelten Plätze und die realisierten finanziellen Entlastungen vorzulegen.
Sachverhalt
In der letzten Sitzung des Haupt- Wirtschafts- und Finanzausschusses wurde vom Magistrat auf Anfrage der Bedarf und das Angebot von Kinderbetreuungsplätzen gegenübergestellt. Während bei der Betreuung von Ü3 Kindern eine Unterdeckung von 83 Plätzen berichtet wurde bestünde bei der U3-Betreuung eine Überdeckung von über 46,5 Plätzen. Aus der Überdeckung folgt eine (rein rechnerisch) unnötige Belastung von 1,093 Millionen Euro für den Haushalt der Stadt (46,5 * 1.960 * 12)
Einfach erklärt
Der Antrag fordert den Magistrat auf, unverzüglich ein Konzept zu erarbeiten und umzusetzen, um freie Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren (U3) in benötigte Kindergartenplätze für Kinder über drei Jahren (Ü3) umzuwandeln. Gemeinsam mit freien Trägern, dem Landesjugendamt und dem Kreis Offenbach sollen dafür die rechtlichen, räumlichen und personellen Voraussetzungen geprüft und angestoßen werden. Auch vorübergehende altersübergreifende Gruppen sollen geprüft werden.
Hintergrund sind vorgelegte Zahlen, nach denen 83 Ü3-Plätze fehlen, während rechnerisch mehr als 46,5 U3-Plätze zu viel vorhanden sind. Laut Antrag entstehen dadurch Vorhaltekosten von etwa 1.960 Euro je Platz und Monat. Der Magistrat soll darlegen, wie diese Kosten im Haushalt 2026 eingespart oder kostenneutral für die Ü3-Betreuung verwendet werden können. Bis zur nächsten Ausschussrunde im August 2026 soll ein Zwischenbericht zu umgewandelten Plätzen und finanziellen Entlastungen vorgelegt werden.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .