Ausschuss für Familie, Soziales, Integration und Kultur
2. Sitzung
- Dienstag, 25. August 2026, 19:30 Uhr· tatsächlich 19:30–20:10 Uhr
- Mehrzweckraum, Am Schellbusch 1, 63322 Rödermark
- Niederschrift liegt vor· öffentlich mit nicht-öffentlichem Teil
Worum es geht
Im Mittelpunkt standen die angespannte Haushaltslage und geplante Einsparungen. Der Ausschuss beriet den Haushaltsplan 2026, das Investitionsprogramm und das neu gefasste Haushaltssicherungskonzept mit Konsolidierungsmaßnahmen von rund 132 Millionen Euro bis 2033, darunter deutliche Erhöhungen der Grundsteuer A und B. Beschlüsse dazu wurden nicht gefasst; die Unterlagen und ein Antrag zur späteren Überprüfung der Grundsteuer B wurden lediglich zur Kenntnis genommen. Weitere Beratungen folgen in anderen Gremien. Einstimmig empfahl der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, den Vertrag mit der Musikschule vorsorglich zum November 2027 zu kündigen, um eine Verlängerung bis 2030 zu vermeiden. Bei konkreten Finanzierungsvorschlägen sollen weitere Verhandlungen möglich bleiben. Bei der Kinderbetreuung ging es um eine mögliche Umwandlung überzähliger U3- in benötigte Ü3-Plätze sowie um die Wirtschaftlichkeit der Schulkindbetreuung an der Schule an den Linden. Beide Anträge blieben ohne Beschluss. Auch über eine Regenbogenflagge zum ersten Christopher Street Day in Offenbach wurde noch nicht entschieden; eine Neufassung des Antrags ist angekündigt.
Diese Zusammenfassung wurde automatisch mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Verbindlich ist die Tagesordnung mit den amtlichen Unterlagen.
Tagesordnung · 10 Punkte
-
Beratungsverlauf
Die Vorsitzende, Frau Wehner, eröffnet die Sitzung, begrüßt die Anwesenden und stellt die ordnungsgemäße Einladung fest. Zu Beginn der Sitzung sind 9 von 9 Ausschussmitgliedern anwesend, Frau Wehner stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die Tagesordnung ergeben sich keine Einwände. Frau Wehner stellt die Tagesordnung fest. Gegen die Niederschrift der letzten Sitzung am 07.05.2026 wurden keine Einwände vorgetragen. Die Niederschrift gilt somit als genehmigt.
-
Worum es hier geht - einfach erklärt
Das Investitionsprogramm der Stadt für 2026 bis 2029 wurde gemeinsam mit weiteren Haushaltsthemen beraten und zur Kenntnis genommen; ein Beschluss über das Programm erfolgte in dieser Sitzung nicht. Die Verwaltung beantwortete Fragen und kündigte eine Übersicht aller Änderungen für den 26. August 2026 an. Die geänderte Investitionsliste soll am 2. September 2026 in einer Sondersitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses weiterberaten werden.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Finanzen / Controlling
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt das Investitionsprogramm der Stadt Rödermark für den Planungszeitraum 2026 bis 2029. Mögliche Veränderungen aus Änderungslisten und Anträgen fließen in das Investitionsprogramm ein.
Sachverhalt
Gemäß Ziffer 3 der Hinweise zur Anwendung der haushaltsrechtlichen Vorschriften zu § 97 der Hessischen Gemeindeordnung ist für das Investitionsprogramm ein gesonderter Beschluss der Stadtverordnetenversammlung notwendig. Das Investitionsprogramm 2026 bis 2029 wird den Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt und ist dem Haushalt 2026 als Anlage beizufügen.
Ganze Vorlage DS/205/26 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Frau Wehner ruft die Tagesordnungspunkte 2, 3, 3.1 und 4 gemeinsam auf. Dagegen gibt es keine Einwände. In der Sitzung des Ältestenrats wurde beschlossen, zu einer Sondersitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses zum Thema „geänderte Investitionsliste“ am 02.09.2026 um 19:00 Uhr einzuladen. Zu den drei Tagesordnungspunkten steht Herr Breustedt für Erklärungen zur Verfügung. Herr Breustedt beantwortet die Fragen der Ausschussmitglieder. Frau Rüger fragt nach den Änderungen im Allgemeinen und insbesondere nach Änderungen für den FSIK-Ausschuss. Es wird vereinbart, dass eine Übersicht mit allen Änderungen am 26.08.2026 an alle Stadtverordneten versandt wird. Herr Breustedt teilt zum Abschluss mit, dass die einzige Veränderung die den FSIK-Ausschuss betrifft, die Investition 6Z2MLK Badehausspielpark ist. Ausführlichere Erläuterungen kündigt Herr Breustedt für die Sitzung des BUSE-Ausschusses am 26.08.2026 an.
-
Worum es hier geht - einfach erklärt
Das neu gefasste Haushaltssicherungskonzept 2026 wurde gemeinsam mit dem Haushalt und weiteren zugehörigen Tagesordnungspunkten beraten. Es sieht für die Jahre 2026 bis 2033 Konsolidierungsmaßnahmen von insgesamt rund 132 Millionen Euro vor, darunter deutliche Erhöhungen der Grundsteuer A und B. In dieser Sitzung wurde das Konzept lediglich zur Kenntnis genommen; eine Beschlussfassung erfolgte nicht.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Finanzen / Controlling
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt das Haushaltssicherungskonzept 2026.
Sachverhalt
Das Haushaltssicherungskonzept 2026 wird den Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Gemäß § 92a der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) hat die Gemeinde ein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen, wenn sie im Haushaltsjahr die Vorgaben zum Ausgleich des Ergebnis- und des Finanzhaushaltes in der Planung trotz Ausnutzung aller Einsparmöglichkeiten bei den Aufwendungen und Auszahlungen sowie der Ausschöpfung aller Ertrags- und Einzahlungsmöglichkeiten nicht einhält. Der im Dezember 2025 eingebrachte Haushaltsentwurf der Stadt Rödermark für das Jahr 2026 wurde überarbeitet und das vorliegende Haushaltssicherungskonzept erstellt. Es enthält verbindliche Festlegungen über Konsolidierungsmaßnahmen, um den Haushaltsausgleich in der Planung schnellstmöglich wieder zu erreichen. Die Gesamtlaufzeit des Konzepts beträgt 8 Jahre (2026 - 2033). Die für den genannten Zeitraum festgelegten Maßnahmen belaufen sich auf einen Betrag in Höhe von insgesamt 132.010.820,94 Euro. Folgende Steuererhöhungen sind in dem Konzept enthalten: Grundsteuer A 2026 von 175 auf 900 Grundsteuer B 2026 von 990 auf 1.327 2028 von 1.327 auf 1.727
Ganze Vorlage DS/216/26 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser TOP wird gemeinsam mit TOP 2, 3.1 und 4 aufgerufen und beraten. Es erfolgt keine Beschlussfassung.
-
Worum es hier geht - einfach erklärt
Der Antrag zielte darauf, die geplante Erhöhung der Grundsteuer B nach erfolgreicher Haushaltskonsolidierung erneut zu überprüfen und mögliche Senkungen regelmäßig anhand der aktuellen Haushaltslage zu berechnen. Der Tagesordnungspunkt wurde gemeinsam mit weiteren Punkten beraten; eine Beschlussfassung erfolgte nicht. Der Antrag wurde zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Das Haushaltssicherungskonzept wird wie vorgelegt beschlossen. Die im Rahmen des Haushaltssicherungskonzepts vorgesehene Erhöhung der Grundsteuer B wird als Maßnahme zur Wiederherstellung eines nachhaltig ausgeglichenen Haushalts verstanden. Das erhöhte Belastungsniveau soll nach erfolgreicher Haushaltskonsolidierung nicht ohne erneute Überprüfung dauerhaft fortgeführt werden. Der Magistrat wird beauftragt, spätestens mit vollständigem Abbau der aufgelaufenen Fehlbeträge zu prüfen, in welchem Umfang der Hebesatz der Grundsteuer B abgesenkt werden kann, ohne einen erneuten strukturellen Fehlbedarf im ordentlichen Ergebnis zu verursachen. Ab dem Zeitpunkt, zu dem nach der Haushaltsplanung ein vollständiger Abbau der aufgelaufenen Fehlbeträge absehbar ist, legt der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung jährlich gemeinsam mit dem Haushaltsentwurf eine Berechnung vor, aus der hervorgeht, welcher Grundsteuer-B-Hebesatz zur Erreichung eines mindestens ausgeglichenen ordentlichen Ergebnisses erforderlich ist, welcher finanzielle Spielraum für eine Absenkung gegenüber dem jeweils geltenden Hebesatz besteht und welche Auswirkungen unterschiedliche Absenkungsstufen auf Ergebnis und Liquidität der Stadt hätten. Ermöglicht die Haushaltslage eine Absenkung des Hebesatzes bei gleichzeitig nachhaltig ausgeglichenem ordentlichen Haushalt, ist der Stadtverordnetenversammlung eine entsprechende Senkung des Grundsteuer-B-Hebesatzes vorzuschlagen. Als langfristige Orientierung wird angestrebt, den Hebesatz nach erfolgreicher Konsolidierung signifikant zurückzuführen, sofern die tatsächliche Entwicklung der Erträge, Aufwendungen und Liquidität dies zulässt. Die konkrete Höhe ist jeweils anhand der aktuellen Haushaltsdaten festzulegen. Entwickelt sich die Haushaltslage gegenüber dem im Haushaltssicherungskonzept vorgesehenen Abbaupfad nachhaltig besser, ist umgehend zu prüfen, ob eine Absenkung der Grundsteuer B bereits früher oder in größerem Umfang erfolgen kann.
Sachverhalt
Die finanzielle Situation der Stadt Rödermark macht nach dem vorliegenden Haushaltssicherungskonzept erhebliche Konsolidierungsmaßnahmen erforderlich. Einen wesentlichen Beitrag hierzu soll die Grundsteuer B leisten. Das Haushaltssicherungskonzept kalkuliert mit zusätzlichen Erträgen aus der Grundsteuer B von rund 3,12 Mio. Euro jährlich ab 2026 und rund 6,83 Mio. Euro jährlich ab 2028. Mit diesen und weiteren Konsolidierungsmaßnahmen soll das ordentliche Ergebnis schrittweise verbessert werden. Nach der aktuellen Planung werden ab dem Jahr 2029 wieder positive ordentliche Jahresergebnisse erzielt. Gleichzeitig sollen die bis dahin aufgelaufenen Fehlbeträge kontinuierlich abgebaut werden. Für das Jahr 2033 weist die Planung nach HSK ein positives ordentliches Ergebnis von rund 5,01 Mio. Euro aus; zugleich sollen die aufgelaufenen Fehlbeträge bis dahin vollständig abgebaut sein. Die im Rahmen der Haushaltskonsolidierung vorgesehene außergewöhnlich hohe Belastung durch die Grundsteuer B darf aus Sicht der Antragsteller jedoch nicht ohne erneute Prüfung zu einem dauerhaften Belastungsniveau für Bürgerinnen und Bürger sowie Eigentümer und mittelbar auch Mieterinnen und Mieter werden. Die Zahlen des Haushaltssicherungskonzepts zeigen vielmehr, dass nach erfolgreicher Konsolidierung grundsätzlich Spielräume für eine spätere Absenkung entstehen können. Dem für 2033 prognostizierten positiven ordentlichen Ergebnis von rund 5,01 Mio. Euro stehen zusätzliche Grundsteuererträge von rund 6,83 Mio. Euro gegenüber. Rein rechnerisch wäre damit nach heutigem Planungsstand ein erheblicher Teil der zusätzlichen Grundsteuerbelastung nach Abschluss der Konsolidierung nicht mehr zur Deckung des laufenden ordentlichen Haushalts erforderlich. Auf Basis der gegenwärtigen Planzahlen ergibt sich langfristig modellhaft ein Grundsteuer-B-Hebesatz in einer Größenordnung von etwa 1.200 Punkten, bei dem – unter ansonsten unveränderten Rahmenbedingungen – weiterhin ein strukturell ausgeglichener Ergebnishaushalt möglich sein könnte. Hierbei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine heute verbindlich festlegbare Höhe, sondern um eine aus dem derzeitigen Haushaltssicherungskonzept abgeleitete Orientierungsgröße. Ziel sollte daher sein, die außergewöhnliche Grundsteuerbelastung als Konsolidierungsinstrument und nicht als dauerhaftes Einnahmeniveau zu verstehen. Sobald die aufgelaufenen Fehlbeträge abgebaut sind und die Haushaltslage dies nachhaltig zulässt, sollen die Bürgerinnen und Bürger durch eine schrittweise Absenkung des Hebesatzes an den Erfolgen der Konsolidierung beteiligt werden. Dabei darf eine Absenkung nicht dazu führen, dass unmittelbar neue strukturelle Defizite entstehen. Deshalb soll kein heute festgeschriebener zukünftiger Hebesatz beschlossen werden. Stattdessen soll ein transparenter Mechanismus geschaffen werden, der die Höhe der Grundsteuer B an die tatsächliche Entwicklung des Haushalts koppelt.
Ganze Vorlage DS/245/26 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser TOP wird gemeinsam mit TOP 2, 3 und 4 aufgerufen und beraten. Es erfolgt keine Beschlussfassung.
-
Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Neufassung des Haushaltsplans 2026 wurde gemeinsam mit mehreren weiteren Tagesordnungspunkten beraten. Vorgesehen waren unter anderem Änderungen am Haushalt, die Haushaltssatzung, die Kenntnisnahme ergänzender Unterlagen und ein Antrag auf Stundung des Hessenkassen-Jahresbeitrags von 749.155 Euro. In dieser Sitzung erfolgte keine Beschlussfassung; der Tagesordnungspunkt wurde zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Finanzen / Controlling
Den Änderungen zum Haushaltsplan 2026 wird zugestimmt. Die Änderungen fließen in die Haushaltssatzung 2026 ein. Abstimmungsergebnis: Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: Die Veränderungen aus den Haushaltsanträgen fließen in die Haushaltssatzung 2026 ein. Abstimmungsergebnis: Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: Der Haushaltssatzung 2026 mit Haushaltsplan, Stellenplan, Finanzplan wird zugestimmt (Änderungen aus Änderungslisten, Haushaltsanträgen und dem Haushaltssicherungskonzept sind enthalten). Abstimmungsergebnis: Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: Der Wirtschaftsplan 2026 der Berufsakademie Rhein-Main GmbH wird zur Kenntnis genommen und dem Haushaltsplan 2026 beigefügt. Abstimmungsergebnis: Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: Der Beteiligungsbericht 2024 wird zur Kenntnis genommen und dem Haushaltsplan 2026 beigefügt. Abstimmungsergebnis: Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung: 6. Die Stundung des Jahresbeitrages für die Hessenkasse im Jahr 2026 (749.155 €) ist gemäß § 2a HessenkasseG zu beantragen. Abstimmungsergebnis: Zustimmung: Ablehnung: Enthaltung:
Sachverhalt
Die Stadtverordnetenversammlung wird um Beratung und Beschlussfassung gebeten: Änderungen zum Haushaltsplan 2026 Anträge der Fraktionen zum Haushaltsplan 2026 – sofern vorhanden – Haushaltssatzung 2026 Beantragung der Stundung des Jahresbeitrages für die Hessenkasse im Jahr 2026 (749.155 €)
Ganze Vorlage DS/208/26 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser TOP wird gemeinsam mit TOP 2, 3, 3.1 und 4 aufgerufen und beraten. Es erfolgt keine Beschlussfassung.
-
Worum es hier geht - einfach erklärt
Der Vertrag der Stadt mit der Musikschule soll vorsorglich zum nächstmöglichen Termin, dem 15. November 2027, gekündigt werden, damit er sich nicht bis 2030 verlängert. Hintergrund sind die Finanzierungsschwierigkeiten der Musikschule und die angespannte Haushaltslage der Stadt; bei konkreten Finanzierungsvorschlägen bleibt die Stadt zu weiteren Verhandlungen bereit. Das Gremium empfahl der Stadtverordnetenversammlung die Kündigung einstimmig mit 9 Ja-Stimmen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Fachbereich 5 - Kultur und Sport
Der Vertrag mit der Musikschule Rödermark wird zum nächstmöglichen Termin gekündigt.
Sachverhalt
Der am 16.11.1992 abgeschlossene Vertrag zwischen der Musikschule und der Stadt Rödermark hatte eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren und verlängert sich um jeweils drei Jahre, sofern er nicht von einer Vertragspartei mit einer Frist von zwölf Monaten vor Vertragsablauf gekündigt wird. Somit läuft der aktuell gültige Vertag bis zum 15.11.2027 und kann mit einer Vorlaufzeit von einem Jahr zu diesem Termin gekündigt werden. Sollte er nicht zu diesem Termin gekündigt werden, würde sich die Laufzeit bis zum 15.11.2030 verlängern. Aufgrund der nicht auskömmlichen Finanzierung der Musikschule aus eigenen Mitteln wie auch der angespannten Haushaltslage der Stadt Rödermark, wird der Vertrag vorsorglich gekündigt. Die Stadt Rödermark steht zu weiteren Verhandlungen bereit, sobald konkrete Finanzierungsvorschläge der Musikschule für die nächsten fünf Jahre vorliegen.
Finanzielle Auswirkung
JaIm Entwurf des Haushaltsplanes 2026 stehen für die Jahre 2026 und 2027 (Vertragslaufzeit bis Ende 2027) jeweils 120.000 € vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung und der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde bereit. Im Haushaltssicherungskonzept zum Haushalt 2026 ist der Zuschuss ab 2028 nicht mehr vorgesehen. He/23.07.26
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
9 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 3 · dafür
- AfD 1 · dafür
- SPD 1 · dafür
- FWR 1 · dafür
- FDP 1 · dafür
Ganze Vorlage DS/196/26 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Frau Wehner ruft den TOP auf und übergibt das Wort an Frau Erste Stadträtin Schülner. Frau Schülner begründet die Notwendigkeit, den Vertrag mit der Musikschule zu kündigen. Um den Vertrag fristgerecht zu kündigen, muss jetzt der entsprechende Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung gefasst werden. Nachdem es keine weiteren Wortmeldungen gibt, lässt Frau Wehner über den Beschlussvorschlag abstimmen und stellt folgende Beschlussempfehlung für die Stadtverordnetenversammlung fest:
-
Worum es hier geht - einfach erklärt
Die FWR beantragte, rechnerisch überzählige U3-Betreuungsplätze in dringend benötigte Ü3-Plätze umzuwandeln und mögliche Einsparungen oder Umschichtungen im Haushalt aufzuzeigen. Der Bürgermeister empfahl, zunächst die Ergebnisse des Planungsdialogs mit dem Kreis Offenbach abzuwarten. Der Antrag wurde beraten, aber nicht beschlossen; die Ausführungen wurden zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat wird beauftragt, unverzüglich ein Konzept zu erarbeiten und umzusetzen, um die absehbare Überdeckung im U3-Bereich (Krippe) in dringend benötigte Ü3-Plätze (Kindergarten) umzuwandeln. Hierfür sind in Zusammenarbeit mit den freien Trägern sowie dem zuständigen Landesjugendamt / Kreis Offenbach die rechtlichen, räumlichen und personellen Voraussetzungen (insbesondere die Anpassung der Betriebserlaubnisse nach dem Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch - HKJGB) zu prüfen und anzustoßen. Zu prüfen ist auch die temporäre Schaffung altersübergreifender Gruppen. Der Magistrat wird beauftragt aufzuzeigen, wie durch den Abbau der U3-Überkapazitäten (und der damit verbundenen Vorhaltekosten von ca. 1.960 EUR pro Platz und Monat) Haushaltsmittel im Haushalt 2026 konkret eingespart oder kostenneutral in die Ü3-Betreuung umgeschichtet werden können. Den zuständigen Fachausschüssen ist bis zur nächsten Ausschussrunde im August 2026 ein Zwischenbericht über die Anzahl der umgewandelten Plätze und die realisierten finanziellen Entlastungen vorzulegen.
Sachverhalt
In der letzten Sitzung des Haupt- Wirtschafts- und Finanzausschusses wurde vom Magistrat auf Anfrage der Bedarf und das Angebot von Kinderbetreuungsplätzen gegenübergestellt. Während bei der Betreuung von Ü3 Kindern eine Unterdeckung von 83 Plätzen berichtet wurde bestünde bei der U3-Betreuung eine Überdeckung von über 46,5 Plätzen. Aus der Überdeckung folgt eine (rein rechnerisch) unnötige Belastung von 1,093 Millionen Euro für den Haushalt der Stadt (46,5 * 1.960 * 12)
Ganze Vorlage DS/164/26 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Frau Wehner ruft den Tagesordnungspunkt auf. Herr Schefter erläutert den Antrag für die FWR-Fraktion. Anschließend erläutert Herr Bürgermeister Rotter die möglichen Auswirkungen einer Umwandlung von U3- in Ü3-Kitaplätze und empfiehlt, die Ergebnisse des Planungsdialogs mit dem Kreis Offenbach abzuwarten. Es folgen mehrere Redebeiträge. Herr Schröder erklärt für die FWR-Fraktion, dass der Antrag voraussichtlich in die nächste Sitzungsrunde geschoben wird. Eine Beschlussfassung erfolgt somit nicht.
-
Worum es hier geht - einfach erklärt
Die FDP beantragte eine Prüfung, ob die Übertragung der städtischen Schulkindbetreuung an der Schule an den Linden auf die GiP gGmbH den Haushalt entlasten könnte. Dafür sollte ein Kostenvergleich erstellt werden, der auch Folgen für Personal und Betreuungsqualität berücksichtigt. Der Antrag wurde in dieser Sitzung lediglich beraten und zur Kenntnis genommen; eine Beschlussfassung soll erst in der nächsten Sitzungsrunde erfolgen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen, ob die Übertragung der Schulkindbetreuung an der Schule an den Linden in Urberach von der Stadt auf die GiP GmbH des Kreises Offenbach zu einer finanziellen Entlastung der Stadt Rödermark führen könnte. Hierzu soll ein belastbarer Kostenvergleich zwischen der derzeitigen städtischen Schulkindbetreuung an der Schule an den Linden und der durch die GiP gGmbH betriebenen Schulkindbetreuung an der Trinkbornschule erstellt werden. Der Vergleich soll insbesondere folgende Punkte umfassen: 1) die Gesamtkosten einschließlich Personal-, Sach-, Verwaltungs- und Hauswirtschaftskosten, 2) die Elternbeiträge und öffentlichen Zuschüsse, 3) den tatsächlichen städtischen Eigenanteil, 4) die Kosten je Betreuungsplatz, 5) das mögliche jährliche Einsparpotenzial bei einer Übertragung an die GiP gGmbH, 6) die Auswirkungen auf das bestehende Personal und die Betreuungsqualität– einschließlich der Frage der Übernahme des städtischen Personals, der Fortgeltung tariflicher Standards und der Sicherung der Betreuungsqualität.
Sachverhalt
In Rödermark bestehen derzeit zwei unterschiedliche Organisationsmodelle für die Schulkindbetreuung: An der Schule an den Linden in Urberach übernimmt die Stadt die Betreuung selbst, während die Schulkindbetreuung an der Trinkbornschule in Ober-Roden durch die GiP gGmbH (Kreis Offenbach) betrieben wird. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt Rödermark sollte geprüft werden, ob eine einheitliche Organisation der Schulkindbetreuung über einen freien Träger zu einer finanziellen Entlastung des städtischen Haushalts führen könnte – etwa durch Einsparungen bei Personal- und weiteren laufenden Kosten, ohne die Qualität der Betreuung zu beeinträchtigen. Der vorliegende Antrag stellt dabei ausdrücklich keine Vorentscheidung für eine Übertragung dar. Er soll vielmehr zunächst eine belastbare Entscheidungsgrundlage schaffen, auf deren Basis die Stadtverordnetenversammlung über den künftigen Weg der Schulkindbetreuung sachgerecht entscheiden kann.
Ganze Vorlage DS/232/26 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Die Vorsitzende ruft den TOP zur Beratung auf. Herr Hans Gensert begründet für die FDP-Fraktion den Antrag. Aufgrund der Ausführungen des Bürgermeisters unter TOP 6, wird von der FDP-Fraktion ebenfalls angekündigt, den Antrag in die Beratung der nächsten Sitzungsrunde zu schieben. Es erfolgt keine Beschlussfassung.
-
Worum es hier geht - einfach erklärt
Der Antrag sah vor, zum ersten Christopher Street Day in Offenbach am 19. September 2026 an einem städtischen Gebäude die Regenbogenflagge zu hissen und damit Solidarität zu zeigen. Die CDU-Fraktion kündigte in der Sitzung eine Neufassung an, die bis zur Sitzung des HFW-Ausschusses vorgelegt werden soll. Der Tagesordnungspunkt wurde zur Kenntnis genommen; eine Umsetzung wurde nicht beschlossen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark beschließt: Die Stadt Rödermark hisst anlässlich des ersten Christopher Street Day (CSD) in Offenbach am 19. September 2026 für einen angemessenen Zeitraum die Regenbogenflagge an einem geeigneten städtischen Gebäude. Mit dem Hissen der Regenbogenflagge setzt die Stadt Rödermark ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung, Respekt und gesellschaftliche Teilhabe. Die Stadt Rödermark solidarisiert sich ausdrücklich mit dem ersten CSD in Offenbach und begrüßt dessen Anliegen, queeres Leben sichtbar zu machen, Vorurteilen und Diskriminierung entgegenzuwirken und für gleiche Rechte einzustehen. Die Stadt Rödermark bekräftigt damit: Queere Menschen gehören selbstverständlich zur Stadtgesellschaft. Sie sind in Rödermark willkommen und sollen hier gleichberechtigt, sicher und frei von Diskriminierung wohnen und leben können. Der Magistrat wird beauftragt, die erforderlichen organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung des Beschlusses zu veranlassen und die Beflaggung öffentlich zu kommunizieren.
Sachverhalt
Am 19. September 2026 findet in Offenbach erstmals ein Christopher Street Day statt. Der CSD Offenbach versteht sich als Veranstaltung für gleiche Rechte, gesellschaftliche Teilhabe, Sichtbarkeit und Solidarität. Geplant ist eine Demonstration mit begleitendem Kulturprogramm. Die Stadtgesellschaften im Rhein-Main-Gebiet sind miteinander verbunden. Menschen leben, arbeiten, lernen und engagieren sich über die Grenzen einzelner Kommunen hinweg. Deshalb ist es ein wichtiges Zeichen, wenn auch Rödermark die Initiative für den ersten CSD in Offenbach unterstützt. Das Hissen der Regenbogenflagge ist dabei mehr als ein symbolischer Akt. Es macht sichtbar, dass die Stadt Rödermark für eine offene und vielfältige Gesellschaft steht und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität keinen Platz in unserer Stadt haben soll. Gerade in Zeiten, in denen queere Menschen weiterhin mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Anfeindungen konfrontiert sind, ist es Aufgabe einer demokratischen Stadtgesellschaft, Haltung zu zeigen. Sichtbarkeit schafft Zugehörigkeit und kann insbesondere jungen Menschen vermitteln, dass sie mit ihrer Identität selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft sind. Mit der Regenbogenflagge sagt Rödermark deshalb klar: Queere Menschen gehören zu Rödermark. Sie sind Teil unserer Stadtgesellschaft. Sie sind willkommen. Die Stadtverordnetenversammlung setzt damit ein Zeichen für Respekt, Menschenwürde und ein friedliches Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger.
Ganze Vorlage DS/238/26 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Frau Wehner ruft den TOP auf. Frau Schallmayer begründet den Antrag für die CDU-Fraktion und kündigt eine Neufassung an. Diese soll bis zur Sitzung des HFW-Ausschusses vorgelegt werden.
-
Beratungsverlauf
Es liegen keine einschlägigen Punkte zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vor.
-
Beratungsverlauf
Es gibt keine Mitteilungen und Anfragen.
Anwesenheit
Aus der Niederschrift: 26 von 32 verzeichneten Personen anwesend — inklusive Magistrat, Schriftführung und Verwaltung.
- CDU 8 von 9
- AL/Die Grünen 6 von 7
- SPD 4 von 4
- FDP 3 von 3
- AfD 1 von 3
- FWR 2 von 3
- Ohne Fraktion 2 von 3
Verlauf
- Sitzung fand am 25. Aug. 2026 statt · erstmals erfasst am 27. Aug. 2026
-
-
-
-
-
-
-
Zeitangaben sind die Abrufzeitpunkte, nicht die Bearbeitungszeitpunkte bei ALLRIS.
Woher diese Angaben kommen
- Termin, Ort und Tagesordnung Sitzungsseite · abgerufen 05.11.2026
- Beginn, Ende, Anwesenheit und Beschlüsse Niederschrift öffentlich · PDF, 118 KB
- Abstimmungsergebnisse 1 Abstimmung