Erhöhung der Parkzeiten im Zentrum Ober-Roden
Eingebracht von AfD
Antrag im Wortlaut
1. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark möge beschließen, den Magistrat zu beauftragen, die Parkzeiten im Zentrum des Ortsteils Ober-Roden, dort, wo bislang nur eine Stunde als Parkzeit zulässig ist, auf zwei Stunden zu erhöhen. Dies Betrifft alle Straßen der Fußgängerberuhigten Zone sowie alle Parkplätze innerhalb des „Fränkischen Rundlings“ samt der Kulturhalle, also alle Straßen innerhalb des Rings von (einschließlich) Trinkbrunnenstraße, Rilkestraße, Mainzer Str. (1-9), Gartenstraße.
2. Desweiteren ist der Magistrat der Stadt Rödermark von der Stadtvorordnetenversammlung zu beauftragen, auf den im Stadtkern Ober-Roden befindlichen Plätzen, also zusätzliche Parkräume – mindestens je 5 Parkplätze – zu schaffen. Dies betrifft den Platz vor der Spar-kasse (Ecke Schulstraße – Dockendorffstraße – Frankfurter Straße) sowie den Platz vor dem Rathaus Ober-Roden (Ecke Dieburger Straße – Trinkbrunnenstraße).
Sachverhalt
An vielen Stellen wurde die Parkzeit auf eine Stunde festgelegt. Dies führt dazu, daß die Erledigung „normaler“ Geschäfte, sei es z.B. Kosmetik- oder Friseurbesuche, Bankbesuche, Restaurantbesuche, nicht mehr möglich ist. Dies gilt insbesondere, wenn man zwei oder mehr Besuche hintereinander erledigen will. Der Leerstand in der Innenstadt Ober-Rodens ist insbesondere als Folge der restriktiven Parkraumpolitik zu verstehen. Die Verknappung von Parkplätzen, wie sie letztes Jahr erst beim Umbau der Heitkämperstraße – offenbar mit sehr wenig Weitblick - vorgenommen wurde, verschärft aus Sicht der Anwohner und Besu-cher der Innenstadt diese Problematik noch.
Auch der Aspekt der Gleichbehandlung der Ortsteile sei erwähnt: In Urberach gibt es offenbar deutlich mehr Parkmöglichkeiten mit einer Stundenbegrenzung für 2 Stunden.
Quelle(n):
Umfangreiche Beschwerden von Nutzern der Lokalitäten vor Ort sowie mehrerer Einzelhan-delsträger, die sich mit ihren Sorgen, nachdem sie kein Gehör bei der bisherigen, lokalen Politik fanden, an die AfD-Fraktion gewendet haben. Es kamen uns auch Stimmen zu Gehör, die das Abwandern vom Einzelhandel in den Internethandel oder z.B. von dem einen zum anderen Friseur explizit mit der bisherigen Einkäufer-feindliche Politik der Stadt begründet haben. Wenn man es mit dem Überlegen über die bisherigen Wahlergebnisse wirklich Ernst meint, sollte man bitte zuerst einmal die Autofahrer-feindliche Politik in dieser Stadt beenden.
Einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung soll den Magistrat beauftragen, die zulässige Parkzeit im Zentrum von Ober-Roden von einer auf zwei Stunden zu erhöhen. Dies soll alle bisher auf eine Stunde begrenzten Parkplätze in der fußgängerberuhigten Zone und innerhalb des „Fränkischen Rundlings“ einschließlich der Kulturhalle betreffen. Genannt werden die Bereiche innerhalb beziehungsweise an Trinkbrunnenstraße, Rilkestraße, Mainzer Straße 1–9 und Gartenstraße.
Zusätzlich sollen im Stadtkern mindestens zehn neue Parkplätze entstehen: jeweils mindestens fünf auf dem Platz vor der Sparkasse und auf dem Platz vor dem Rathaus Ober-Roden.
Die Antragsteller begründen dies mit Beschwerden von Besuchern und Einzelhändlern. Eine Stunde reiche nach ihrer Ansicht häufig nicht für mehrere Erledigungen oder längere Termine aus. Sie sehen die bisherige Parkregelung und den Abbau von Parkplätzen als Belastung für die Innenstadt. Für neue Beschilderungen, den Abbau von Pollern und die Markierung neuer Parkplätze entstünden Zeit- und Geldaufwand, den die Antragsteller als zumutbar einschätzen.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .