Mitgliedschaft zur „Forstbetriebsgemeinschaft Wald- und Holzkontor w. V.
Eingebracht vom Magistrat · federführend Umwelt
Beschlussvorschlag
Die Stadt Rödermark wird ordentliches Mitglied der „Forstbetriebsgemeinschaft Wald- und Holzkontor wirtschaftlicher Verein (FBG)“ und zahlt die Aufnahmegebühr von 1.500 € gemäß § 1 Abs. 5 der Satzung auf das Bankkonto der Forstbetriebsgemeinschaft. Dieser Beschluss wird dem Vorstand der Forstbetriebsgemeinschaft als schriftliche Beitrittserklärung (Satzung § 6 Abs. 1) übermittelt.
Sachverhalt
Derzeit nimmt die Stadt Rödermark die Leistungen der „Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach Anstalt des öffentlichen Rechts“ in Anspruch. Die Leistungen der AöR werden auf die FBG übertragen, die AöR wird, nach Beitritt aller beteiligten Kommunen zur FBG, aufgelöst.
Die Geschäftsstelle des Holzkontors Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR mit Sitz in Groß-Umstadt teilt hierzu als Begründung mit:
Die Gründung der „Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR“ im Jahr 2019 erfolgt aufgrund des Kartellrechtsurteils, nach welchem die Vermarktungsdienstleistungen für Forstprodukte den kommunalen Waldbesitzern von HessenForst nicht mehr angeboten werden dürfen. Die AöR übernahm die Vermarktung der Forstprodukte in ihre Verantwortung und erhielt hierfür eine Anschubfinanzierung (Förderung) durch das Land Hessen in Höhe von insgesamt 264.553 € (umsatzsteuerbefreit). Zudem wurde der Geschäftsplan mit 7.416 € (umsatzsteuerbefreit) bezuschusst.
Die Fördermittel wurden laut Prüfbescheid vom 26.10.2023 bestimmungsgemäß verwendet, durch das Land Hessen wurde die Erreichung des Förderziels bestätigt und die Zweckbindungsfrist lief zum 31.12.2024 aus.
Finanzielle Auswirkung
Für Holzvermarktung sind im Entwurf des Haushaltsplanes 2026 5.750 € veranschlagt. Hierin beinhaltet ist eine Hektar-Umlage in Höhe von ca. 5.000 €, die nach Beitritt zur FBG entfällt. Einmalig ist eine Aufnahmegebühr in Höhe von 1.500 € zu entrichten. Diese muss aus dem Budget des FB 6 finanziert werden. Die bei der AöR hinterlegte Stammkapitaleinlage (1.351,35 €) fließt an die Stadt als außerordentlicher Ertrag zurück. Laut Auskunft der FBG wird davon ausgegangen, dass die Holzvermarktung wesentlich günstiger für die Kommunen ausfällt. Genaue Beträge können noch nicht beziffert werden. /He, 11.08.26
Einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung soll entscheiden, ob Rödermark ordentliches Mitglied der „Forstbetriebsgemeinschaft Wald- und Holzkontor“ wird. Dafür soll die Stadt eine einmalige Aufnahmegebühr von 1.500 € zahlen und den Beschluss als Beitrittserklärung übermitteln.
Bisher nutzt Rödermark die Holzvermarktung der Holzkontor Darmstadt-Dieburg-Offenbach AöR. Deren Aufgaben sollen auf die Forstbetriebsgemeinschaft übertragen werden. Sobald alle beteiligten Kommunen beigetreten sind, soll die AöR aufgelöst werden. Als Grund wird genannt, dass die bisherige Rechtsform bei inzwischen 47 Kommunen und etwa 1.100 Privatwäldern zu aufwendig und kostenintensiv sei.
Für die Forstbetriebsgemeinschaft werden verschiedene Förderungen erwartet. Besonders die Förderung von 2 € je Festmeter vermarkteten Holzes soll die Umlage der Mitgliedskommunen deutlich senken. Diese Förderung wird zunächst für zehn Jahre ab Anerkennung der Forstbetriebsgemeinschaft gewährt.
Finanzielle Auswirkung
Für die Holzvermarktung sind im Haushaltsentwurf 2026 insgesamt 5.750 € vorgesehen. Nach dem Beitritt entfällt eine darin enthaltene Hektar-Umlage von etwa 5.000 €. Einmalig sind 1.500 € Aufnahmegebühr aus dem Budget des Fachbereichs 6 zu zahlen. Außerdem erhält die Stadt ihre bei der AöR hinterlegte Stammkapitaleinlage von 1.351,35 € zurück. Die genaue Höhe künftiger Einsparungen ist noch nicht bekannt.
Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .