DS/230/26 Antrag Beratung abgeschlossen Bauen & Stadtentwicklung

Thema: Grundlagenprüfung und -schaffung private Badehauserweiterung

Eingebracht von AfD

Antrag im Wortlaut

1. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark möge den Magistrat der Stadt ermächtigen, zu prüfen, welche Rahmenbedingungen es braucht, um es einem privaten Investor zu ermöglichen, das Badehaus zu einem modernen und wirtschaftlichen Freizeitbad zu erweitern.

2. Insbesondere ist hierbei die Prüfung durchzuführen und der Stadtverordnetenversammlung zu berichten, inwieweit das sich in Richtung Ober-Roden befindliche Nachbargrundstück in der Lage wäre, eine moderne Freibadanlage aufzunehmen (Darstellung der baulichen / besitztümerischen Eigenschaften).

Sachverhalt

Bei dem Beratungsgespräch Staatskanzlei am 25.6.26 wurde darauf hingewiesen, daß das negative ordentliche haushalterische Ergebnis der Stadt Rödermark sehr stark – fast im Milli-onenbereich1 – durch das Badehaus verursacht wird. Die hier fehlende Profitabilität ist aber grundsätzlich strukturell bedingt. Es handelt sich um ein Hallenbad, welches dauerhaft zu betreiben ist, dem aber in den Sommermonaten die Einnahmen größtenteils wegbrechen, weil am Schwimmen interessierte Gäste lieber Freibäder oder den Badesee in der Nachbarschaft besuchen. Vor einer möglichen Privatisierung – Vorbild wäre z.B. das Monte Mare-Freizeit-bad in Obertshausen, dort ist man bereits vor längerer Zeit diesen Weg erfolgreich gegangen, wären die Grundlagen zu schaffen, diesen strukturellen Nachteil auszugleichen in Form einer Grundstücksvergrößerung / - erweiterung.

Auch in Rödermark dürften in absehbarer Zeit – mittelfristig - nicht die Investitionen zur Verfügung stehen, das Badehaus in eine profitablere Anlage zu wandeln. Von daher müssen einem zukünftigen privaten Investor entsprechende Grundstücksmöglichkeiten angeboten werden.

Quelle(n):

1. Die Präsentation zum Beratungsgespräch am 25.6. „Präsentation Beratungsgespräch Rödermark.pdf“, S. 31 und S. 42

Einfach erklärt

Die Stadtverordnetenversammlung soll den Magistrat beauftragen zu prüfen, unter welchen Bedingungen ein privater Investor das Badehaus zu einem modernen und wirtschaftlichen Freizeitbad erweitern könnte. Dabei soll insbesondere untersucht werden, ob das benachbarte Grundstück in Richtung Ober-Roden für eine moderne Freibadanlage geeignet wäre. Zu klären sind unter anderem die baulichen Voraussetzungen und die Eigentumsverhältnisse. Über die Ergebnisse soll der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung berichten.

Die Antragsteller begründen den Prüfauftrag mit dem dauerhaften Defizit des Badehauses. Für 2025 wird ein Fehlbetrag von 923.439 Euro genannt. Nach ihrer Einschätzung fehlen der Stadt mittelfristig die Mittel für einen entsprechenden Ausbau. Der Antrag entscheidet noch nicht über eine Privatisierung, einen Verkauf oder den Bau einer Freibadanlage, sondern verlangt zunächst eine Prüfung der Grundlagen.

Diese Fassung wurde von einem Sprachmodell aus dem amtlichen Text übersetzt und ist nicht rechtsverbindlich. Maßgeblich ist der .

Ratsinfo Rödermark

Ein unabhängiges Bürgerprojekt. Datenquelle ist das öffentliche Ratsinformationssystem der Stadt Rödermark.

Stand

6. November 2026, 00:21 Uhr

Sitzungen als Atom-Feed