Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark
32. Sitzung
- Dienstag, 23. September 2025, 19:30 Uhr· tatsächlich 19:30–21:10 Uhr
- Mehrzweckraum, Am Schellbusch 1, 63322 Rödermark
- Niederschrift liegt vor· öffentlich mit nicht-öffentlichem Teil
Worum es geht
- Bauen & Stadtentwicklung 6
- Verkehr 6
- Finanzen 5
- Politik & Verwaltung 5
- Kinder & Bildung 3
- 6
2 weitere Themen
Im Mittelpunkt stand die Stadtentwicklung in Ober-Roden: Die Freiflächen im Ortskern sollen neu gestaltet und dafür ein Planungswettbewerb gestartet werden. Der städtische Eigenanteil von voraussichtlich rund 920.000 Euro soll durch das Verschieben von Straßenbauprojekten finanziert werden. Zudem wurden die Vorgaben für einen möglichen Neubau des „Jägerhauses“ gelockert. Für die Verkehrsüberwachung beschloss die Stadt den Kauf einer stationären Anlage. Je nach Zustimmung zur Standortänderung sollen zwei Säulen für Rotlicht- und Geschwindigkeitskontrollen oder eine reine Geschwindigkeitsanlage angeschafft werden. Außerdem wird geprüft, ob bestimmte Wohngebiete durch eine Beschilderung von dauerhaft abgestellten Transportern, Anhängern und Wohnmobilen entlastet werden können. Beim Hopper soll sich der Magistrat für ein dynamisches Preismodell und mehr Kostentransparenz einsetzen. Die Fundtierstation Münster erhält ab 2026 einen neuen Betreiber; Rödermarks jährlicher Beitrag steigt auf 28.750 Euro. Die Kommunalen Betriebe schlossen 2024 mit einem Verlust von rund 1,12 Millionen Euro ab. Die Gebühren für Schwimm- und Fitnesskurse im Badehaus steigen ab Oktober. Beratungen zum Investitionsprogramm 2026 und zur Rodaustraße wurden auf eine Ausschusssitzung verschoben.
Diese Zusammenfassung wurde automatisch mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Verbindlich ist die Tagesordnung mit den amtlichen Unterlagen.
Tagesordnung · 26 Punkte
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Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
Beratungsverlauf
Herr Stadtverordnetenvorsteher Sulzmann eröffnet die Sitzung und begrüßt die anwesenden Stadtverordneten. Herr Sulzmann stellt die form- und fristgerechte Ladung zu der Sitzung. Zu Beginn der Sitzung sind 22 von 39 Stadtverordneten anwesend, Herr Sulzmann stellt die Beschlussfähigkeit fest. Gegen die Tagesordnung werden keine Einwände erhoben. Herr Sulzmann stellt die Tagesordnung fest. Im Ältestenrat wurden folgende Empfehlungen ausgesprochen: Unter Teil A der Tagesordnung (TO A) sollen folgende Tagesordnungspunkte (TOP) abgestimmt werden: • TOP 5 (Freistellungsmöglichkeiten für Beamtinnen und Beamte der Stadt Rödermark) • TOP 6 (Benennung eines Stimmführers für die gewählten Vertreter des Sparkassenzweckverbandes Darmstadt und Dieburg) • TOP 9 (Vertrag Fundtierstation – Dienstleistungsvertrag Tierheim Münster –) • TOP 10 (Jahresabschluss 2024 der Kommunalen Betriebe der Stadt Rödermark) • TOP 12 (Grundsatzbeschluss Dieburger Straße 21 „Jägerhaus“) • TOP 15 (Anpassung der Gebühren für die Schwimm- und Fitnesskurse im Badehaus) • TOP 17.2 Antrags-Neufassung der Fraktionen CDU, AL/Die Grünen und FDP: Hopper - Ausstieg oder grundlegende, kostengünstige und transparente Reform• TOP 23 (Antrag der FDP-Fraktion: Verringerung des Parkdrucks durch erweiterte Kennzeichnung?) • TOP 26 (Vergabeverfahren zur Straßenbeleuchtung Rödermark hier: Zuschlagserteilung) Über die Feststellung der TO A lässt der Stadtverordnetenvorsteher abstimmen. Abstimmung Zustimmung: CDU (6), AL/Die Grünen (8), SPD (3), FWR (2), FDP (2), AfD (1) Ablehnung: ./. Enthaltung: ./. Abstimmungsergebnis: einstimmig beschlossen Sodann lässt Herr Sulzmann über die festgestellte TO A abstimmen: • TOP 5 (Freistellungsmöglichkeiten für Beamtinnen und Beamte der Stadt Rödermark) • TOP 6 (Benennung eines Stimmführers für die gewählten Vertreter des Sparkassenzweckverbandes Darmstadt und Dieburg) • TOP 9 (Vertrag Fundtierstation – Dienstleistungsvertrag Tierheim Münster –) • TOP 10 (Jahresabschluss 2024 der Kommunalen Betriebe der Stadt Rödermark) • TOP 12 (Grundsatzbeschluss Dieburger Straße 21 „Jägerhaus“) • TOP 15 (Anpassung der Gebühren für die Schwimm- und Fitnesskurse im Badehaus) • TOP 17.2 Antrags-Neufassung der Fraktionen CDU, AL/Die Grünen und FDP: Hopper - Ausstieg oder grundlegende, kostengünstige und transparente Reform• TOP 23 (Antrag der FDP-Fraktion: Verringerung des Parkdrucks durch erweiterte Kennzeichnung?) • TOP 26 (Vergabeverfahren zur Straßenbeleuchtung Rödermark hier: Zuschlagserteilung) Abstimmung Zustimmung: CDU (6), AL/Die Grünen (8), SPD (3), FWR (2), FDP (2), AfD (1) Ablehnung: ./. Enthaltung: ./. Abstimmungsergebnis: einstimmig beschlossen Die unter TO A getroffen Beschlüsse sind dem weiteren Verlauf der Niederschrift zu entnehmen. Die Tagesordnungspunkte 13 und 13.1 sowie 20, 21 und 22 werden gemeinsam aufgerufen. Der Stadtverordnetenvorsteher stellt fest, dass es keine Einwände gegen die Niederschriften der Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung am 17.06.2025 und 08.07.2025 gab. Sie sind somit genehmigt. Den Tagesordnungspunkt abschließend gratuliert Herr Sulzmann den Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, die seit dem Stattfinden der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Geburtstag hatten, nachträglich im Namen des gesamten Hauses.
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Beratungsverlauf
Der Stadtverordnetenvorsteher teilt mit, dass die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 09.12.2025 bereits um 18:00 Uhr beginnt.
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Beratungsverlauf
Es liegen keine Mitteilungen des Magistrats vor.
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Beratungsverlauf
Es liegen fünf Anfragen vor. Die Antworten wurden vorab den Fraktionsvorsitzenden in Papierform ausgehändigt. Alle Stadtverordneten erhalten die Antworten im Nachgang der Sitzung per E-Mail.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die AfD fragte die Stadtverwaltung nach nächtlicher Raserei und Lärmbelästigung im Ortskern von Ober-Roden, besonders auf der Frankfurter und Dieburger Straße. Sie wollte wissen, was der Verwaltung darüber bekannt ist und welche Kontrollen oder Sanktionen möglich beziehungsweise geplant sind. Die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt; die Anfrage wurde zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Anfrage im Wortlaut
Sind der Stadtverwaltung diese Vorkommnisse und Umstände bekannt? Seit wann sind diese Vorkommnisse und Umstände der Stadtverwaltung bekannt? In welchem Umfang sind/waren der Stadtverwaltung diese Umstände bekannt? Plant das Ordnungsamt geeignete Maßnahmen gegen die nächtlichen Belästigungen? Welche Maßnahmen sind möglich, um die massiven Verkehrsverstöße zu sanktionieren?
Sachverhalt
An den Ortsverband der AfD wurden seitens betroffener Bürger diverse Beschwerden über massive Verkehrs- und Lärmbelästigungen herangetragen. Konkret geht es um von diesen wahrgenommene - nächtliche - Raserei, also offenbar um ganz erhebliche Geschwindigkeitsübertretungen des PKW-Verkehrs im Innenstadtbereich, insbesondere im Ortskern des Stadtteils Ober-Roden, wobei hier die Hauptstraßen (Frankfurter- und Dieburger Straße) wohl besonders betroffen scheinen. Nach glaubwürdigen Angaben handelt es sich dabei häufig um einen Personenkreis, der gezielt aus dem Umland anreist und zu den Gästen von Shisha-Bars, Wettbüros und ähnlicher Lokalitäten zählt.
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Die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die FDP-Fraktion fragte nach den Vandalismusschäden am Wertstoffhof in der Kapellenstraße im Jahr 2025. Sie wollte unter anderem wissen, wie hoch die Schäden waren, ob Verursacher ermittelt und angezeigt wurden, welcher Schadensersatz einging und welche Kosten für Alarmanlage und Videoüberwachung entstanden sind. Die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt; die Anfrage wurde zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Anfrage im Wortlaut
Die FDP-Fraktion fragt vor diesem Hintergrund gemäß § 16 Absatz 1 der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark in Verbindung mit § 50 Absatz 2 der Hessischen Gemeindeordnung an: Welche Schäden (Beschreibung, Gesamtsumme sowie einzeln aufgeschlüsselt) sind im Jahr 2025 durch Vandalismus am/im Wertstoffhof in der Kapellenstraße für die Stadt Rödermark entstanden? Wie viele Verursacher/-innen von Vandalismus-Schäden am/im Wertstoffhof in der Kapellenstraße konnten im Jahr 2025 ermittelt und/oder auf frischer Tat gestellt werden? Wie viele Anzeigen wegen Hausfriedensbruch/Sachbeschädigung/... wurden bis dato durch die Stadt Rödermark erstattet? Sind dazu bereits straf- und/oder zivilrechtliche Verfahren anhängig? Wie viel Geld (Schadensersatz) - insgesamt sowie einzeln aufgeschlüsselt - konnte bis dato durch das angekündigte „in-voller-Höhe-in-Rechnung-stellen“ für Schäden durch Vandalismus am Wertstoffhof in der Kapellenstraße durch die Stadt Rödermark eingenommen werden? Welche Kosten sind bisher insgesamt für die Einrichtung und Scharfschaltung der Alarmanlage/Videoüberwachungsanlage am Wertstoffhof in der Kapellenstraße für die Stadt Rödermark entstanden?
Sachverhalt
Der Presse[1] war unlängst zu entnehmen, dass es vermehrt zu Vandalismus mit entsprechenden Schäden und Sachbeschädigungen am Wertstoffhof in der Kapellenstraße gekommen ist. Weiterhin wurde mitgeteilt[2], dass die durch den Vandalismus entstandenen Kosten „[...] den Verursachern in voller Höhe in Rechnung gestellt [...]“ werden (sollen). [1] „Finger weg vom Wertstoffhof – Alarmanlage soll Vandalen fernhalten“ – Offenbach Post vom 18.06.2025 [2] „Scharfgeschaltet: Alarm auf dem Wertstoffhof“ – Pressemitteilung Stadt Rödermark vom 18.06.2025
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Die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die FDP fragte nach dem früheren Self-Service-Terminal für Passbilder im Rathaus Urberach, den bisherigen Erfahrungen mit digitalen Passbildern und einer möglichen Fotoaufnahme direkt im Bürgerbüro. In der Sitzung wurde angekündigt, dass die Antwort allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt wird; die Anfrage wurde zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Anfrage im Wortlaut
Die FDP-Fraktion fragt vor diesem Hintergrund gemäß § 16 Absatz 1 der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark in Verbindung mit § 50 Absatz 2 der Hessischen Gemeindeordnung an: Was ist mit dem „Self-Service-Terminal“ der Bundesdruckerei im Rathaus Urberach passiert? Wie lange war es im Einsatz? Welche Erfahrungen gab/gibt es dazu? Wie sind die bisherigen Erfahrungen im Bürgerbüro betreffend die ausschließliche Verwendung von digitalen Fotos für Ausweisdokumente sowie den Data-Matrix-Code und die Cloud-Übertragung? Ist vorgesehen oder geplant, dass zukünftig auch ergänzend direkt im Rödermärker Bürgerbüro digitale Fotos für Ausweisdokumente von Bürgerinnen und Bürgern angefertigt werden können?
Sachverhalt
Seit dem 01.05.2025 sind deutschlandweit nur noch digitale (sowie biometrische) Passbilder für offizielle Dokumente (Personalausweise, Reisepässe) erlaubt. Papierbilder werden nicht mehr akzeptiert, um die Sicherheit von Ausweisdokumenten zu erhöhen. Entsprechende digitale Fotos müssen entweder direkt in der Behörde angefertigt werden oder auf einem festgelegten, sicheren Übermittlungsweg von einem zertifizierten Fotostudio oder Geschäft an die Behörde übermittelt werden. Ausweislich der Homepage[1] der Stadt Rödermark besteht derzeit keine Möglichkeit zur Erstellung von digitalen Passbildern direkt im Bürgerbüro. Stattdessen wird auf drei (zertifizierte) Fachgeschäfte im Stadtgebiet verwiesen. In anderen Kommunen im Kreis Offenbach (zum Beispiel: Dreieich[2]) besteht für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mithilfe der Biometric-App ihre Passbilder direkt im Bürgerbüro erstellen zu lassen. Im März 2020 wurde seitens der Stadt Rödermark mitgeteilt[3], dass die Bundesdruckerei der Stadt als lokaler Passbehörde ein „Self-Service-Terminal“ zur Verfügung gestellt hat. Damit sollten Antragstellerinnen und Antragsteller ihr Passbild bequem vor Ort digital erstellen und zugleich auch ihre Unterschrift digital erfassen können. Dieses „Self-Service-Terminal“ sollte ein weiterer Schritt hin zu einem modernen Bürgerbüro mit noch mehr und besseren Leistungen und Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger sein. [1] „Ab 1. Mai nur noch biometrische Passbilder“ – Meldung: Webseite der Stadt Rödermark vom 16.04.2025 [2] „Passbilder im Bürgerbüro anfertigen“ – Offenbach Post vom 26.05.2025 [3] „Passbilder aus dem Bürgerbüro“ – StadtPost Rödermark vom 12.03.2020
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Die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die FDP-Fraktion fragte nach den tatsächlichen städtischen Ausgaben für grundhafte Straßenerneuerungen von 2020 bis 2024 und den voraussichtlichen Ausgaben für 2025. Außerdem verlangte sie Angaben zu erneuerten Straßen, aktuellen Quadratmeterpreisen, Kostentreibern sowie Kostenunterschieden zwischen Asphalt, Pflaster und der günstigeren DSK-Bauweise. Die Anfrage wurde zur Kenntnis genommen; die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Anfrage im Wortlaut
Die FDP-Fraktion fragt vor diesem Hintergrund gemäß § 16 Absatz 1 der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark in Verbindung mit § 50 Absatz 2 der Hessischen Gemeindeordnung an: Wie hoch waren die tatsächlichen Ausgaben für grundhafte Straßenerneuerungen in den Jahren 2020-2024 (reine städtische Mittel, ohne Fördergelder)? Welche Straßen wurden grundhaft erneuert? Wie hoch werden die Ausgaben für grundhafte Straßenerneuerungen voraussichtlich 2025 sein? Wie haben sich die durchschnittlichen Kosten für grundhafte Straßenerneuerungen in den letzten 5 Jahren entwickelt? In welcher Spanne bewegt sich der Quadratmeterpreis aktuell? Was sind die größten Kostentreiber? Wie hoch sind die Kostenunterschiede zwischen einer klassischen Asphaltierung und einer Pflasterung (z.B. Berliner Straße, Mainstraße)? Eine kostengünstigere, wenn auch qualitativ minderwertige Alternative ist die DSK-Bauweise (angewendet z.B. Dresdner Straße, Chemnitzer Straße). Welche Kosten pro Quadratmeter entstehen aktuell bei einer DSK-Sanierung?
Sachverhalt
I. Kurzfassung Straßen und Gehwege zu erhalten ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Stadt. In Rödermark wurde dafür über viele Jahre zu wenig Geld ausgegeben. Als die Stadt wieder finanziell besser dastand, beschloss die Stadtverordnetenversammlung 2017, jedes Jahr mindestens eine Million Euro für Straßensanierungen bereitzustellen. Fachleute sagten jedoch schon damals, dass eigentlich mehr als zwei Millionen Euro nötig wären, um die Straßen in ihrem Zustand zu halten. Rödermark hat 324 Straßen mit fast 87 Kilometern Länge und rund 860.000 Quadratmetern Fläche. Die Sanierungskosten sind stark gestiegen: von 100 € pro Quadratmeter im Jahr 2010 auf 185 € im Jahr 2018. Wegen der aktuellen Finanzkrise muss nun geprüft werden, ob der Beschluss von 2018 weiter umgesetzt werden kann. Dafür braucht es verlässliche Daten. II. Langfassung Der Erhalt des kommunalen Straßennetzes (inklusive Fußwege) ist eine der originären Aufgabe in einer Kommune. In Rödermark wurde über mehr als 10 Jahre deutlich weniger in das Straßennetz investiert, als zu dessen Erhalt nötig wäre. Nachdem Rödermark aus dem Rettungsschirm entlassen wurde, hat die Stadtverordnetenversammlung im Zuge der Debatte über wiederkehrende Straßenbeiträge nach intensiver Diskussion am 08.12.2017 beschlossen und diesen Beschluss am 19.06.2018 bekräftigt, künftig mindestens eine Million Euro in die grundhafte Erneuerung von Teilen des kommunalen Straßennetzes zu investieren. Untersuchungen von Fachbüros hatten ergeben, dass zum Erhalt des Status Quo eigentlich mehr als 2 Millionen Euro investiert werden müssten. Rödermark hat 324 kommunale Straßen mit einer Länge von knapp 87 km und rund 860.000 qm öffentlicher Fläche zu unterhalten. Um 2010 galt die Faustformel, dass eine grundhafte Erneuerung einer Straße rund 100 €/qm kostet. 5 Jahre später wurden von der Bauverwaltung bereits 140 €/qm genannt, bei der Erstellung des Straßenkatasters 2018 als Basis für die Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung wurde mit 185 €/qm gerechnet. Aufgrund der aktuellen Finanzkrise wird auch über die Möglichkeiten diskutiert werden müssen, den Beschluss von 2018 aufrecht zu erhalten und weiterhin in den Erhalt der Infrastruktur zu investieren. Für diese Diskussion ist eine belastbare Datengrundlage unerlässlich.
Ganze Vorlage DS/267/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die FWR fragte, ob die amtliche Einwohnerzahl aus dem Zensus 2022 mit den Daten des Rödermärker Einwohnermeldeamts übereinstimmt. Bei einer Abweichung wollte sie deren Höhe und die finanziellen Folgen für die Stadt erfahren. Die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt; die Anfrage wurde zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Anfrage im Wortlaut
Stimmen die amtlichen Einwohnerzahlen des Zensus 2022 mit den vom Einwohnermeldeamt Rödermark erfassten Zahlen überein? Wenn nein: Wie hoch ist die Abweichung? Welche finanziellen Auswirkungen entstehen durch die Abweichung?
Sachverhalt
Mehrere hessische Städte, darunter Kassel, Fulda, Hanau, Neu Isenburg und Langen haben Klage gegen das Hessische Statistische Landesamt (HSL) eingereicht, da sie die amtlichen Einwohnerzahlen des Zensus 2022 für zu niedrig halten. Der Grund ist eine mögliche Untererfassung von Einwohnern bei der Erhebung, die zu finanziellen Nachteilen durch niedrigere Schlüsselzuweisungen führen könnte.
Ganze Vorlage DS/262/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Die Antwort wird allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, für die Beamtinnen und Beamten der Stadt Rödermark die Freistellungsregelungen des Landes Hessen entsprechend anzuwenden. Dazu gehören Freistellungen zur Betreuung erkrankter Kinder und pflegebedürftiger Angehöriger, zur Begleitung von Menschen mit Behinderung bei stationären Maßnahmen sowie zur Begleitung naher Angehöriger in der letzten Lebensphase. Künftig gilt jeweils die aktuelle Fassung der Landesregelungen. Der Beschluss fiel einstimmig mit 22 Ja-Stimmen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Personal
Die Stadt Rödermark gewährt in entsprechender Anwendung an den Erlass vom 21.11.2017, Az: I 12 -12 a 02 -11.5 und des Rundschreibens vom 19.12.2023 des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport die Freistellungsmöglichkeiten für die Beamtinnen und Beamten in der Stadtverwaltung. Zukünftig findet die jeweilige Landesvorschrift in der jeweiligen gültigen Fassung Anwendung.
Sachverhalt
Der Hessische Städte- und Gemeindebund (HSGB) hat mit seiner Fachinformation Arbeitsrecht vom 04.01.2024 die hessischen Kommunen auf das Rundschreiben des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport hingewiesen, um ihnen eine Orientierung zu geben und sich an die Maßgaben zur Freistellung der Beamtinnen und Beamten in den Kommunen anzulehnen. Der Erlass vom 21.11.2017, Az: I 12 -12 a 02 -11.5 und das Rundschreiben vom 19.12.2023 des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport sieht folgende Freistellungsmöglichkeiten für die Beamtinnen und Beamten der hessischen Landesverwaltung vor: die Betreuung erkrankter Kinder (Kalenderjahr 2024 und 2025) und pflegebedürftiger Angehöriger die Mitaufnahme eines Menschen mit Behinderung als Begleitperson aus dem engsten persönlichen Umfeld zu einer stationären Maßnahme Sonderurlaub aus wichtigem Grund zur Begleitung einer oder eines nahen Angehörigen in der letzten Lebensphase nach § 15 Abs. 1 HUrlVO Da es sich bei den Freistellungsmöglichkeiten der Beamtinnen und Beamten der Stadt Rödermark um allgemeine Grundsätze des Beamtenrechts handelt, obliegt die Entscheidung über die Übernahme der Landesregelungen der Stadtverordnetenversammlung als oberstes Beschlussorgan.
Finanzielle Auswirkung
Nicht abschätzbar
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
Ganze Vorlage DS/231/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung bestimmte Herbert Schneider zum Stimmführer für die beiden Stimmen Rödermarks im Sparkassenzweckverband Darmstadt und Dieburg. Bei seiner Verhinderung übernehmen Andrea Schülner und danach Jan Grünberg die Vertretung. Der Beschluss wurde einstimmig mit 22 Stimmen gefasst.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Fachbereich 1 - Zentrale Dienste
Gemäß § 8 Abs. 4a der Satzung des Sparkassenzweckverbandes Darmstadt und Dieburg wird Herr Herbert Schneider zum Stimmführer bestimmt. Bei Verhinderung wird die folgende Vertretungsregelung festgelegt: 1. Frau Andrea Schülner 2. Herr Jan Grünberg
Sachverhalt
In der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark wurde am 28.04.2021 gemäß § 6 Abs. 1 in Verbindung mit § 6 Abs. 3 der Satzung des Sparkassenzweckverbandes Dieburg folgende Vertreter und Stellvertreter für die Verbandsversammlung gewählt: 1. Vertreter: Herbert Schneider Stellvertreter: Jan Grünberg 2. Vertreterin: Andreas Schülner Stellvertreterin: Paula Huss Seit dem 01.07.2025 ist die Satzung des Sparkassenzweckverbandes Darmstadt und Dieburg in Kraft. Die geänderte Satzung beinhaltet unter § 8 neu den Absatz 4a. In diesem wird bestimmt, dass sofern ein Verbandsmitglied über mehrere Stimmen verfügt (Rödermark verfügt über 2 Stimmen), diese nur einheitlich abgegeben werden können. Die Ausübung des Stimmrechts erfolgt durch einen Stimmführer, der widerruflich für die jeweilige Wahlperiode bestimmt wird. Im Weiteren wurde die Stadt Rödermark durch die Sparkasse Dieburg aufgefordert eine Vertretungsregelung bei Abwesenheit des Stimmführers / der Stimmführerin zu bestimmen.
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
Ganze Vorlage DS/253/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die für den Haushalt 2026 angemeldeten Investitionen sollten vorab beraten und priorisiert werden, insbesondere mit Blick darauf, welche Vorhaben nicht aufgenommen werden sollen. In dieser Sitzung fand dazu keine Beratung statt; der Punkt wurde auf die Sondersitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 30. September 2025 verschoben und lediglich zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Finanzen / Controlling
Es wird um Beratung gebeten, welche der dargestellten Investitionen nicht in den Haushaltsplan 2026 aufgenommen werden sollen.
Sachverhalt
Aufgrund der angespannten Haushaltslage erscheint es sinnvoll, die für den Haushalt 2026 angemeldeten Investitionen im Vorfeld der Haushaltsplanaufstellung zu beraten und zu priorisieren. Im ersten Schritt wird die Tabelle aller Investitionen (ohne KBR) zur ersten Übersicht vorgelegt.
Ganze Vorlage DS/255/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser Tagesordnungspunkt wird auf die Sondersitzung des Haupt-; Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 30.09.2025 geschoben. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erfolgt keine Beratung.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung sprach sich dafür aus, ein eigenes Kfz-Kennzeichen für Rödermark anzustreben. Sie beauftragte den Magistrat, sich beim zuständigen hessischen Ministerium für eine Änderung der bundesrechtlichen Regeln einzusetzen, die neue Kennzeichen ermöglichen würde. Der Beschluss wurde mit 18 Ja-Stimmen bei 3 Gegenstimmen und ohne Enthaltung gefasst.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing
Die Stadtverordnetenversammlung begrüßt ausdrücklich die Initiative zur Einführung eines eigenen Kennzeichens für die Stadt Rödermark und strebt die Einführung des eigenen Kennzeichens an. Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat, sich beim zuständigen Ministerium des Landes Hessen dafür einzusetzen, dass eine entsprechende gesetzliche Änderung auf Bundesebene angestoßen wird.
Sachverhalt
Seit der Liberalisierung der Kennzeichenvergabe im Jahr 2012 haben über 300 Städte und Gemeinden in Deutschland ihre Altkennzeichen wieder eingeführt. Die Grundlage dafür ist die Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV), die eine Mehrfachvergabe von Kennzeichen innerhalb eines Landkreises ermöglicht. Obwohl derzeit nur Altkennzeichen reaktiviert werden können, gibt es politische Signale, dass eine Änderung dieser Verordnung geprüft wird, um auch neuen Kennzeichen Raum zu geben. Eine Stellungnahme des Bundesverkehrsministeriums deutet darauf hin, dass diese Bestrebungen auf Bundesebene wohlwollend geprüft werden. Der nächste Schritt auf diesem Weg wäre eine Änderung der FZV, die eine breite Unterstützung auf Landesebene voraussetzt. Rödermark könnte Teil einer solchen Initiative sein und gemeinsam mit anderen Städten und Gemeinden aus dem Kreis Offenbach und bundesweit die Einführung neuer Kennzeichen vorantreiben. Die Einführung eines neuen Kfz-Kennzeichens für die Stadt Rödermark (bislang ist dieses KfZ-Kennzeichen bundesweit nicht vergeben) ist nicht nur ein technisches Element, sondern ein Symbol der Identität und Zugehörigkeit. Das eigene Kennzeichen würde die Verortung der Stadt stärken und ihr eine eigene Sichtbarkeit verleihen, nicht nur im Alltag der Bürger, sondern auch im regionalen und überregionalen Kontext. Dies führt zu einer stärkeren Identifikation der Einwohner mit ihrer Heimat. Zudem wird die Außenwahrnehmung der Stadt deutlich verbessert und das eigene Kennzeichen ist kostenfreies Marketing. Auch für Bestandsunternehmen sowie für die Ansiedlung von Unternehmen könnte ein eigenes Kennzeichen positive Effekte haben. Weder die Stadt, noch die Bürgerinnen und Bürger würden mit zusätzlichen Kosten belastet werden. Die Verwaltung der Kennzeichen erfolgt wie gewohnt über die bestehenden Zulassungsstellen, und die Einführung eines weiteren Kürzels stellt keinen nennenswerten Mehraufwand dar. Es ist wichtig zu betonen, dass die Einführung des Kennzeichens für Rödermark nicht zu einer Pflicht, sondern zu einer Möglichkeit wird. Die Bürgerinnen und Bürger des Stadtgebietes könnten das neue Kennzeichen wählen, aber auch weiterhin die bestehende Kennung „OF" nutzen.
Abstimmung · fraktionsweise
mehrheitlich beschlossen
18 Zustimmung 3 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 2 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dagegen
- AfD 1 · dagegen
Ganze Vorlage DS/162/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Stadtverordnetenvorsteher ruft den Tagesordnungspunkt zur Beratung auf. Nach einem kurzen Austausch lässt Herr Sulzmann abstimmen und stellt folgenden Beschluss fest:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Stadt Rödermark bleibt Mitglied im Verein Fundtierstation Münster, beendet aber den bisherigen Betreibervertrag zum 31. Dezember 2025. Ab 1. Januar 2026 soll der Tierschutzverein Darmstadt die Station betreiben und dort auch Abgabe- und sichergestellte Tiere aufnehmen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag steigt dadurch von 17.250 auf 28.750 Euro; hinzu kommen bei Sicherstellungen 20 Euro je Tier und Woche. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss dies einstimmig mit 22 Ja-Stimmen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Öffentliche Sicherheit und Ordnung
Die Gemeindevertretung/ Stadtverordnetenversammlung beschließt, dass die Stadt Rödermark weiterhin - unter Berücksichtigung der folgenden Änderungen – die Mitgliedschaft in dem Verein Fundtierstation Münster (Hessen) e.V. beibehält: Der Dienstleistungsvertrag zum Betreiben der Fundtierstation mit der Schlösser GmbH soll mit Wirkung zum 31.12.2025 gekündigt werden. Ein Dienstleistungsvertrag zum Betreiben der Fundtierstation mit dem Tierschutzverein Darmstadt soll mit Wirkung zum 01.01.2026 geschlossen werden. Der Vertrag soll neben der Aufnahme von Fundtieren auch die Aufnahme vonAbgabetieren und die Aufnahme von sichergestellten Tieren umfassen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag erhöht sich ab 01.01.2026 von 0,60€ auf 1,00€ pro Einwohnen. Nebenkosten durch eine Sicherstellung von 20 Euro pro Woche / pro Tier.
Sachverhalt
Zur Unterbringung und Versorgung von Fundtieren sind die Kommunen gesetzlich verpflichtet. Um dieser Aufgabe nachzukommen, ist die Stadt Rödermark Mitglied im Verein Fundtierstation Münster (Hessen) e.V., die die Betreuung dieser Tiere gegen Zahlung eines Mitgliedsbeitrags übernimmt. Derzeit gehören dem Verein folgende Kommunen an: Stadt Breuberg, Stadt Dieburg, Gemeinde Eppertshausen, Stadt Groß-Bieberau, Stadt Groß-Umstadt, Gemeinde Groß-Zimmern, Gemeinde Münster (Hessen), Gemeinde Otzberg, Stadt Rödermark, Gemeinde Roßdorf, Gemeinde Schaafheim, Gemeinde Mainhausen. Der Verein hat im Jahr 2017 für das Betreiben der Fundtierstation einen Dienstleistungsvertrag mit der Schlösser GmbH abgeschlossen. Als jährliche Vergütung wird ein Betrag in Höhe von rund 88.800€ (60ct pro Einwohner aller Mitgliedskommunen) gezahlt. Die Zusammenarbeit verlief die ersten Jahre sehr zufriedenstellend. Im Januar 2024 forderte die Schlösser GmbH eine Erhöhung dieser Vergütung um 19% auf insgesamt 105.600€ bei gleichbleibender Leistung. Dieser Erhöhung sollte nach Abstimmung in der Mitgliederversammlung nicht in voller Höhe entsprochen werden. Der Vorstand der Fundtierstation wurde von der Mitgliederversammlung zu Vertragsverhandlungen beauftragt. Auch nach mehreren Gesprächsrunden konnte keine Einigung auf eine Preisanpassung erzielt werden. Zwischenzeitlich wurden von der Schlösser GmbH keine sichergestellten Tiere sowie auch Abgabetiere mehr in der Fundtierstation aufgenommen. Die Aufnahme dieser Tiere ist zwar mit der Vereinssatzung, aber nicht mit dem Dienstleistungsvertrag abgedeckt. 6 sichergestellte Tiere (4 Hunde und 2 Kaninchen) musste der Verein kostenpflichtig in anderen Einrichtungen unterbringen. Die Anzahl der nicht aufgenommenen Abgabetiere kann nicht ermittelt werden, da hierüber trotz Nachfrage keine Informationen seitens des derzeitigen Betreibers der Fundtierstation vorliegen. Die Zusammenarbeit gestaltet sich seither als schwierig. Insgesamt lässt sich das Vertrauensverhältnis innerhalb der Zusammenarbeit mit der Schlösser GmbH als stark gestört bezeichnen. Zudem wurde nach dem Auslaufen der bisherigen Betriebserlaubnis aufgrund verschiedener Umstände seitens des Veterinäramts bislang keine neue Betriebserlaubnis erteilt. Mit dem Ziel, eine Alternative zum bestehenden Vertragsmodell zu prüfen, wurden zwischenzeitlich Gespräche mit dem Tierschutzverein Darmstadt geführt. Dieser hat seine Bereitschaft erklärt, die Fundtierstation Münster zu betreiben. Der Standort in Münster soll beibehalten werden. Die Aufnahme von Abgabetieren sowie sichergestellten Tieren wäre dann wieder gewährleistet. Die Mitgliedsbeiträge würden sich auf 1,-€ pro Einwohner aller Mitgliedskommunen erhöhen. In der zuletzt stattgefundenen Mitgliederversammlung wurde der Auftrag formuliert, das Vertragsverhältnis mit der Schlösser GmbH mit Wirkung zum 31.12.2025 zu kündigen und ein neues Vertragsverhältnis mit dem Tierschutzverein Darmstadt mit Wirkung zum 01.01.2026 abzuschließen. Im Jahr 2024 wurde im Landkreises Darmstadt-Dieburg ein Kreistierschutzbeirat neu gegründet. Der Verein Fundtierstation Münster (Hessen) e.V. ist Mitglied im Kreistierschutzbeirat. Der Kreistierschutzbeirat begrüßt ausdrücklich eine Neuausrichtung des Vereins Fundtierstation Münster (Hessen) e.V.. Damit soll zukünftig eine bessere Integration des Vereins in die übergreifenden Tierschutzmaßnahmen des Landkreises Darmstadt-Dieburg gewährleistet werden. Da es sich um für den Verein Fundtierstation Münster (Hessen) e.V. wesentliche Entscheidungen handelt, ist eine Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung erforderlich. Das Ordnungsamt hat im Zuge der Gleichbehandlung und der Überprüfung der jährlichen Kosten für die Stadt Rödermark auch bei weiteren Tierheimen im Umkreis angefragt. Unter anderem beim Tierheim in Dreieich. Selbstverständlich ist auch hier die Möglichkeit gegeben, dass die Stadt Rödermark künftig Ihre Fundtiere dort abgibt. Die Mitgliedskommunen zahlen hier seit diesem Jahr auch einen Mitgliedsbeitrag von 1,00 € pro EW/Jahr (vorher 0,80 €). Dies deckt lediglich die Gehaltskosten der momentan 9 Mitarbeiter:innen des Tierheims. Alle anderen Kosten werden durch Spenden, Zuschüsse, Fördergelder oder auch mal eine kleine Erbschaft gedeckt. Der Mitgliedsbeitrag von 1 Euro pro EW/Jahr ist ein Pauschalbetrag, in welchem alle Dienstleistungen enthalten sind. Die laufenden Kosten wären also im Tierheim Dreieich genauso hoch, wie bei der Neuausrichtung im Tierheim Münster. Allerdings wurde uns ebenfalls vom Tierheim Dreieich mitgeteilt, dass das Tierheim 1970 erbaut wurde und seitdem keine größeren Investitionen in den Erhalt getätigt wurden. Infolgedessen muss dringend das Dach erneuert werden, die alte Ölheizung ersetzt werden, sowie die Fenster ausgetauscht werden und weitere diverse Umbauten vorgenommen werden. Insgesamt stehen nach Schätzung eines Architekten ca. 2 Mio. Euro im Raum. Bei knapp 30000 EW der Stadt Rödermark kämen bei einer Mitgliedschaft in den nächsten Jahren zusätzlich bis zu 150.000 Euro Investitionszuschüsse auf uns zu. Dies ist abhänging von den Fördergeldern und Zuschüssen, die das Tierheim noch von unterschiedlichen Institutionen erhalten kann. Beim Tierheim Münster können derzeit keine Investitionskosten genannt werden. Hier müsste der neue Betreiber sich erst einmal einen Überblick verschaffen. Nach unserem Kenntnisstand (ehemaliger Betreiber) waren allerdings keine Investitionen für die nächsten Jahre geplant. Ein Wechsel zum Tierheim Dreieich wäre demnach mit erheblichen Mehrkosten für die nächsten Jahren verbunden. Weiter wurde bei den Tierheimen Babenhausen und Reichelsheim betreffend eines Dienstleistungsvertrages angefragt. Hier würden sich folgende Vertragsmodalitäten ergeben: Tierheim Babenhausen: Kosten pro EW – 1 Euro, Sicherstellungskosten von 90 € pro Woche und Investitionen stehen erst einmal keine an. Tiere in Not (Reichelsheim): Wurde direkt abgelehnt, da hier die Entfernung zwischen Reichelsheim und Rödermark zu groß ist. Des Weiteren wurde durch das Ordnungsamt beim Tierschutzverein Seligenstadt e.V. angefragt. Hier erhielt das Ordnungsamt eine direkte Ablehnung, da der Tierschutzverein nur über geringe Unterbringungsmöglichkeiten verfügt und diese bereits am Limit sind. Bei der Neuausrichtung und einem Dienstleistungsvertrag mit dem Tierheims Münster, kommen erst einmal nur die gestiegenen Mitgliedsbeiträge für die Stadt Rödermark zum tragen. Derzeit keine Investitionskosten geplant. Außerdem ist nach Auffassung des Ordnungsamtes, Münster aufgrund seiner Entfernung zu Rödermark noch in einem adäquaten Radius und gut erreichbar.
Finanzielle Auswirkung
JaErhöhung des jährlichen Mitgliedsbeitrags von derzeit 17.250 € auf 28.750 €. Somit entstehen bei gleicher Einwohnerzahl Mehraufwendungen von 11.500 € jährlich. Das Sachkonto 691000 "Mitgliedsbeiträge" (Kostenstelle 020000) ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits mit 4.400 € überzogen. Im Rahmen der Mittelanmeldungen zum Haushalt 2026 wurden Mehraufwendungen angemeldet. Sollten diese im Haushaltssaufstellungsverfahren nicht berücksichtigt werden, müssen die Mehraufwendungen aus dem Budget des Fachbereiches 1 finanziert werden. /He, 30.06.25
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
Ganze Vorlage DS/164/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung hat den geprüften Jahresabschluss 2024 der Kommunalen Betriebe festgestellt und die Betriebskommission sowie die kommissarische Betriebsleitung entlastet. Der Abschluss weist insgesamt einen Jahresverlust von rund 1,12 Millionen Euro aus; zugleich wurde beschlossen, wie die Gewinne und Verluste der einzelnen Geschäftsfelder verbucht oder aus Rücklagen ausgeglichen werden. Der Beschluss fiel einstimmig mit 22 Ja-Stimmen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend KBR - Finanzen/Administration
Die Stadtverordnetenversammlung stellt gemäß § 5 Nr. 11 EigBGes den mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk der GBZ Revisions und Treuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kassel, versehenen Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebes „Kommunale Betriebe der Stadt Rödermark“ fest und erteilt der Betriebskommission und der kommissarischen Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2024 Entlastung. Die Gewinne und Verluste der Geschäftsfelder sind wie folgt zu verwenden: Euro Geschäftsfeld Abfall Gewinn 53.775,09 Vortrag auf neue Rechnung Geschäftsfeld Abwasser Gewinn 440.600,29 Vortrag auf neue Rechnung Geschäftsfeld Badehaus Verlust -655.341,20 Entnahme aus der Rücklage Geschäftsfeld Betriebshof Verlust -752.700,43 Vortrag auf neue Rechnung Geschäftsfeld Gebäudewirtschaft Verlust -202.970,18 Entnahme aus der Rücklage Jahresverlust -1.116.636,43
Sachverhalt
Gemäß § 5 Nr. 11 des Hessischen Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) stellt die Stadtverordnetenversammlung die Jahresabschlüsse des Eigenbetriebes fest und entscheidet über die Verwendung des Jahresgewinnes oder die Behandlung des Jahresverlustes sowie über den Ausgleich von Verlustvorträgen, nachdem die Betriebskommission gemäß § 7 (3) Nr. 5 EigBGes hierzu Stellung genommen hat. Der Jahresabschluss 2024 wurde vom Eigenbetrieb „Kommunale Betriebe Rödermark“ am 20. Juni 2025 erstellt. Die Prüfung des Jahresabschlusses erfolgte durch die Firma GBZ Revisions und Treuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kassel. Dem Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebes „Kommunale Betriebe Rödermark“ wurde am 08. August 2025 der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk durch die Firma GBZ Revisions und Treuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, erteilt. Nach handelsrechtlicher Betrachtung dürfen interne Leistungen innerhalb der Kommunalen Betriebe nicht ausgewiesen werden. Im Wesentlichen erbringt der Betriebshof interne Leistungen für die Geschäftsfelder Abfall, Abwasser, Badehaus und Gebäudewirtschaft. Diese betrugen in 2024 insgesamt EUR 501.426,68. Die kommissarische Betriebsleitung empfiehlt den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebes „Kommunale Betriebe Rödermark“ gemäß § 5 Nr. 11 EigBGes festzustellen. Darüber hinaus wird empfohlen, die Gewinne und Verluste der Geschäftsfelder wie folgt zu verwenden: Euro Geschäftsfeld Abfall Gewinn 53.775,09 Vortrag auf neue Rechnung Geschäftsfeld Abwasser Gewinn 440.600,29 Vortrag auf neue Rechnung Geschäftsfeld Badehaus Verlust -655.341,20 Entnahme aus der Rücklage Geschäftsfeld Betriebshof Verlust -752.700,43 Vortrag auf neue Rechnung Geschäftsfeld Gebäudewirtschaft Verlust -202.970,18 Entnahme aus der Rücklage Jahresverlust -1.116.636,43 gez. Rotter Bürgermeister
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
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Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung hat den Kauf einer stationären Überwachungsanlage von Vitronic beschlossen. Stimmt die HÖMS der Standortänderung zu, werden für rund 149.000 Euro zwei Säulen zur Kontrolle von Rotlicht- und Geschwindigkeitsverstößen angeschafft; andernfalls wird für rund 84.000 Euro eine Anlage nur zur Geschwindigkeitskontrolle gekauft. Der Beschluss fiel mit 22 Zustimmungen, keiner Ablehnung und einer Enthaltung.
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Beschlussvorschlag
federführend Verkehr
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt: Die Stadt Rödermark erwirbt eine stationäre Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage der Firma Vitronic, Wiesbaden. Abhängig von der Entscheidung der HÖMS (erneute Anfrage wurde gestellt) werden zwei UNI-Säulen zur Überwachung von Rotlicht- und Geschwindigkeitsverstößen angeschafft. Sollte die HÖMS der Standortveränderung nicht zustimmen, wird ersatzweise eine BI-Säule zur reinen Geschwindigkeitsüberwachung angeschafft. Kostenübersicht (laut Preisinformation der Firma Vitronic) Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage für 148 930,88 € Brutto Geschwindigkeitsüberwachungsanlage (ohne Rotlichtvergehen) 84 337,68 € Brutto Die genannten Preise sind Listenpreise des Herstellers. Ein verbindliches Angebot liegt aufgrund der kurzen Bearbeitungszeit nicht vor.
Sachverhalt
Nach Genehmigung der HÖMS wurden vier Hersteller hinsichtlich der technischen Möglichkeiten zur kombinierten Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung angefragt: - ESO 8.0 (Lichtschrankenmessung): Keine Rotlichtüberwachung möglich. - Jenoptik Traffistar S 350 (Laserbasiert): steht massiv in der Kritik. Zahlreiche Kommunen haben die Rotlichtüberwachung beendet, sodass nur noch Geschwindigkeitsmessungen angeboten werden. - VDS M5 (Kontaktmessung in der Fahrbahn): Erfordert den Einbau von Schleifen in die Fahrbahn. Dadurch entstehen jährliche Mehrkosten von ca. 12.000 € (Eichung, Wartung, Straßenarbeiten). Auch müsste die Umrüstung auf Digital erfolgen. - Vitronic FM 1 (Laserbasiert): Keine baulichen Fahrbahneingriffe notwendig. Die reine Geschwindigkeitsüberwachung kann zwar von allen Anbietern gewährleistet werden, jedoch verursachen kontaktbasierte Systeme wie VDS erhebliche Folgekosten. Für die übrigen Systeme (ESO, Jenoptik, VDS) wäre außerdem die Einführung neuer Auswertsoftware erforderlich, was zusätzliche Folgekosten nach sich ziehen würde. Weiter ist die Verwaltung bereits mit dem System Vitronic befasst und hat durchweg sehr gute Erfahrungswerte. Software liegt vor und ein Messgerät könnte kompatibel verbaut werden sodass eine Überwachung in zwei Richtungen, bei Anschaffung eines weiteren Messgerätes, gleichzeitig möglich ist. Dadurch würden kontinuierliche Überwachungen (24 Stunden / 7 Tage die Woche) stattfinden. Gerade Rotlicht ist eine einbringende Überwachungsmaßnahme. Des Weiteren sind die Folgekosten (Eichung/Wartung) mit ca. 2500,00 € jährlich überschaubar Aus diesen Gründen empfiehlt die Verwaltung die Anschaffung einer stationären Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage zu einem Preis von ca. 148 930,88 € Brutto der Firma Vitronic.
Finanzielle Auswirkung
JaAktuell stehen im Haushalt 2025 bei der Investition 3-2-05K „Anlage zur Geschwindigkeitsüberwachung“ Mittel in Höhe von 151.000 Euro (Haushaltsreste) zur Verfügung. / Kl 01.09.2025
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 1 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 4 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · Enthaltung
Ganze Vorlage DS/269/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Herr Sulzmann ruft den Tagesordnungspunkt zur Beratung auf. Herr Hagenlocher nimmt ab 19:52 Uhr an der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung teil. Nach Wortbeiträgen aller Fraktionen lässt Herr Sulzmann abstimmen und stellt folgende Beschlussfassung fest:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Vorgaben für einen möglichen Neubau des „Jägerhauses“ wurden gelockert, nachdem die bisherige Konzeptvergabe ohne Erfolg geblieben war. Der Neubau soll sich bei Gebäudehöhe und Dachform am benachbarten Kinderhort orientieren; eine Fliesenfassade unter Wiederverwendung der Originalfliesen wird nur noch angestrebt. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss diese Änderungen einstimmig mit 22 Stimmen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Stadtplanung
Die Punkte „3.“ Und „4.“ des Grundsatzbeschlusses „Jägerhaus“ vom 29.03.2022 werden wie folgt geändert: Ein Neubau hat sich bezüglich seiner Kubatur (Gebäudehöhe, Dachform) an dem Nachbargebäude des Kinderhorts (Trinkbrunnenstraße 4/ 6) zu orientieren Die Ausbildung einer Fliesenfassade – unter Wiederverwendung der originalen Fliesen – ist anzustreben.
Sachverhalt
Die Stadtverordnetenversammlung hat letztmalig am 29.03.2022 bezüglich des Themas „Jägerhaus“ beraten und die Leitlinien für die künftige Entwicklung der Liegenschaft in Form eines Grundsatzbeschlusses festgelegt bzw. beschlossen. Demzufolge soll einem zukünftigen Investor ein großer Spielraum im Umgang mit der bestehenden Bausubstanz eingeräumt werden. Das „Hinterhaus“ sowie weitere Anbauten sollen niedergelegt werden, u.a. um eine Verbreiterung des Durchlasses zwischen Hort und Neubau „Jägerhaus“ auf insgesamt 5,0 m realisieren zu können. Das „Eckgebäude“ kann niedergelegt werden. Ein Neubau des „Eckgebäudes“ hat charakteristische Elemente des Bestandsgebäudes aufzunehmen (Gebäudehöhe, Dachform, Giebel, Erker, Fenstereinfassungen). Ein Neubau des „Eckgebäudes“ soll eine Fliesenfassade erhalten. Die Wiederverwendung der originalen Fliesen ist anzustreben. Im Erdgeschoss ist eine gastronomische Nutzung vorzusehen. In allen öffentlich zugänglichen Bereichen und Gebäudeteilen ist die Barrierefreiheit gemäß DIN 18040-1 zu gewährleisten. Im Falle des Neubaus des „Eckgebäudes“ ist der Fußweg der Dieburger Straße um 0,5 m zu verbreitern. Die beschlossenen Leitlinien wurden der Ausschreibung der Liegenschaft im Rahmen einer „Konzeptvergabe“ zugrunde gelegt. Diese konnte allerdings nicht zu einem positiven Abschluss gebracht werden. Offenbar schränkten die Vorgaben „3.“ und „4.“ den Spielraum potenzieller Investoren zu stark ein. Es wird daher vorgeschlagen, diese wie folgt zu ändern: Ein Neubau hat sich bezüglich seiner Kubatur (Gebäudehöhe, Dachform) an dem Nachbargebäude des Kinderhorts (Trinkbrunnenstraße 4/ 6) zu orientieren Die Ausbildung einer Fliesenfassade – unter Wiederverwendung der originalen Fliesen – ist anzustreben.
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
Ganze Vorlage DS/252/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, die Freiflächen im funktionalen Ortskern Ober-Rodens neu zu gestalten. Dazu sollen zeitnah ein Planungswettbewerb gestartet, anschließend die Planung erstellt und die Bauarbeiten umgesetzt werden; das Wettbewerbsgebiet soll zuvor auf mögliche Verkleinerungen geprüft und die Wirtschaftlichkeit besonders berücksichtigt werden. Der städtische Eigenanteil von voraussichtlich rund 920.000 Euro soll durch das Verschieben von etwa einer Million Euro für Straßenbauprojekte finanziert werden. Der Beschluss wurde mit 20 Ja-Stimmen, keiner Gegenstimme und drei Enthaltungen gefasst.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Stadtplanung
Die Einzelmaßnahme 31 „Freiflächen funktionaler Ortskern“ des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) – mit seinen Bestandteilen freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb, Planung sowie bauliche Realisierung – soll umgesetzt werden. Das Wettbewerbsgebiet ist hinsichtlich Optimierungsmöglichkeiten zu untersuchen und gegebenenfalls entsprechend zu verkleinern. Bei der Bewertung und Prämierung der Wettbewerbsbeiträge ist der wirtschaftlichsten Lösung der Wettbewerbsaufgabe ein hoher Stellenwert einzuräumen. Die Bekanntmachung des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs soll zeitnah erfolgen. Die Finanzierung des städtischen Eigenanteils soll durch zeitliche Zurückstellung investiver Maßnahmen im Bereich Straßenbau erfolgen. Die erforderlichen Haushaltsmittel werden bereitgestellt. Die Gegenfinanzierung wird mit der Schiebung von ca. 1 Mio. Euro für den Straßenbau gewährleistet.
Sachverhalt
Die Umgestaltung des Areals des „funktionalen Ortskerns“ bildet einen der Schwerpunkte der Gesamtmaßnahme „Ortskern Ober-Roden“ innerhalb des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (ehem. „Stadtumbau in Hessen“). Der „funktionale Ortskern“ wird durch den Bereich um das Rathaus, Rathausplatz, Bücherei, Trinkbornschule, ehem. Feuerwehr sowie Kulturhalle definiert. Bereits frühzeitig wurde das Büro Rittmannsperger Architekten/ Darmstadt beauftragt, mittels Machbarkeitsstudien die Entwicklungsmöglichkeiten bzw. -potenziale der städtischen Liegenschaften “Jägerhaus“ (Dieburger Straße 21), ehem. Feuerwehrhaus sowie Dieburger Straße 29/ 31 zu untersuchen. Ergänzt um eine verkehrsgutachterliche Stellungnahme des Büros Freudl Verkehrsplanung/ Darmstadt wurden die Einzelstudien zu einem „Masterplan funktionaler Ortskern“ zusammengefasst (Anlage_01). Am 29.03.2022 hat die Stadtverordnetenversammlung nach intensiver Diskussion Grundsatzbeschlüsse bzgl. der Liegenschaft „Jägerhaus“ bzw. Dieburger Straße 21, Liegenschaft „ehem. Feuerwehrhaus“ (weiterer Grundsatzbeschluss vom 22.08.2024), Freiflächen zwischen dem ehem. Feuerwehrgebäude sowie der Volksbank, Liegenschaften „Dieburger Straße 29/ 31“, Verkehrsführung innerhalb des „funktionalen Ortskerns“ gefasst, welche die aktuelle Handlungsgrundlage des Magistrats resp. der Verwaltung sowie der Kommunalen Betriebe darstellen. Die Umgestaltung der Freiflächen des „funktionalen Ortskerns“ ist als Einzelmaßnahme 31 innerhalb des beschlossenen Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) enthalten. Als erster Schritt der Umsetzung der Maßnahme wurde ein Rahmenplan („Masterplan funktionaler Ortskern“) erstellt, welcher nicht nur die eigentlichen Freiflächen berücksichtigt, sondern insbesondere auch die angrenzenden öffentlichen Gebäude und deren (vorgesehene) Nutzungen sowie die Wechselwirkungen dieser Nutzungen mit den Freiflächen. Zudem wurden Fragen der zukünftigen Verkehrsführung erörtert sowie Lösungen aufgezeigt (Anlage_01). Durch die Vorlage des „Masterplans funktionaler Ortskern“ wurde dieser Arbeitsschritt bereits abgeschlossen. Zur Sicherstellung der städtebaulichen und gestalterischen Qualität des „funktionalen Ortskerns“ sowie (nicht zuletzt) um ein „passendes“ Planungsbüro zu finden, ist – als zweiter Schritt – vorgesehen einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb durchzuführen. D.h., es ist eine Koppelungen des freiraumplanerischen Wettbewerbs mit einem europaweiten Vergabeverfahren für die freiraumplanerische Leistung vorgesehen. Mit der Organisation sowie Betreuung des Wettbewerbs wurde das Büro Drees & Sommer/ Bürostandort Frankfurt am Main im Oktober 2023 beauftragt. Der Auslobungstext bzw. die Auslobungsunterlagen wurden bereits erstellt (und vom Magistrat beschlossen), das Preisgericht (Fach- und Sachpreisrichter sowie Sachverständige) gebildet. Das geplante Wettbewerbsgebiet ist in Anlage_02 wiedergegeben. Es besitzt eine Größe von ca. 5.100 m². Es ist aber nicht vorgesehen, dass alle Teilbereich mit gleicher „Intensität“ bearbeitet werden (z.B. der Bereich vor der Trinkbornschule). Gegebenenfalls ergeben sich hinsichtlich des Wettbewerbsgebiets Optimierungsmöglichkeiten. Der Wettbewerb besitzt das Ziel, nicht nur die gestalterisch attraktivste, sondern auch eine wirtschaftlich darstellbare Lösung der Wettbewerbsaufgabe zu ermitteln. Der Start des Wettbewerbs (EU-Bekanntmachung) war ursprünglich für April 2024, die Beauftragung des Freiraumplaners für März 2025 vorgesehen. Aufgrund der diversen Änderungen der Planung „Alte Wache“ musste der Beginn allerdings verschoben werden. Der freiraumplanerische Wettbewerb „funktionaler Ortskern“ könnte zum jetzigen Zeitpunkt bekanntgemacht werden und damit starten. Die Planung könnte ab 2027 beginnen. Die bauliche Umsetzung könnte – abhängig vom Realisierungsfortschritt des Bürgerhauses „Alte Wache“ – in mehreren Bauabschnitten (voraussichtlich) ab 2029 erfolgen. Mit dem Start des Wettbewerbs würde aber ein Prozess in Gang gesetzt werden, welcher insbesondere auch unausweichliche finanzielle Folgen nach sich zieht. Da es sich bei dem geplanten Wettbewerb um einen Realisierungswettbewerb handelt, liegt für die Teilnehmer der eigentliche „Anreiz“ nicht in den zu erzielenden Preisgeldern (1./ 2./ 3. Preis: 15.000,00/ 9.250,00/ 5.500,00 €), sondern in dem „Auftragsversprechen“ begründet. D.h., der Wettbewerbsgewinner muss anschließend mit der Erbringung Planungsleistungen beauftragt und entsprechend vergütet werden. Für die Umgestaltung der Freiflächen des „funktionalen Ortskerns“ (Einzelmaßnahme 31) ist derzeit von folgenden Kosten auszugehen: 1. Wettbewerbsmanagement: 82.500,00 € (fix – da bereits beauftragt) 2. Wettbewerbskosten: 61.000,00 € 3. Planungskosten/ Gutachten: ca. 280.000,00 € 4. bauliche Realisierung: ca. 2.250.000,00 € (Zu beachten ist, dass die angegebenen Kosten für die bauliche Realisierung lediglich anhand von Flächenannahmen sowie Kostenkennwerten geschätzt wurden, d.h., keine konkrete Planung zugrunde liegt. Zudem werden die Wettbewerbs- und Planungskosten nur gefördert, wenn auch die bauliche Umsetzung erfolgt.) Gemäß den Richtlinien der Städtebauförderung werden insgesamt zwei Drittel der förderfähigen Kosten durch den Bund sowie das Land Hessen übernommen. Eine Ausnahme bildet der Wettbewerb. In diesem Fall werden maximal 100.000,00 € als förderfähige Kosten anerkannt (Positionen „1.“ und „2.“), der „Rest“ müsste vollumfänglich durch die Stadt getragen werden. Unter Zugrundelegung der o.g. Kosten der Einzelpositionen verbliebe bei der Stadt ein finanzieller Eigenanteil in Höhe von ca. 920.000,00 €. Dafür würde die Stadt Rödermark allerdings Fördermittel in Höhe von ca. 1.750.000,00 € als nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten. (Diese Summe müsste allerdings durch die Stadt vorfinanziert werden.) Der genannte Eigenanteil entspricht in etwa der Höhe der (investiven) Haushaltsmittel, welche pro Jahr für den Straßenbau vorgesehen sind. Es sollte daher überlegt werden, ob Investitionen im Bereich Straßenbau nicht dahingehend zurückgestellt werden sollten, um die Finanzierung der Einzelmaßnahme „Freiflächen funktionaler Ortskern“ innerhalb der Städtebauförderung sicherstellen zu können. Durch die Städtebauförderung bietet sich der Stadt Rödermark die – wahrscheinlich nicht wiederkehrende – Chance, den historischen sowie den „funktionalen Ortskern“ nachhaltig sowie zukunftsfähig, mit Nutzen für alle Bürgerinnen und Bürger Rödermarks (nicht nur des Stadtteils Ober-Roden) umzugestalten.
Finanzielle Auswirkung
JaAktuell verfügbar im Haushalt 2025 sind 828.288 Euro bei der Investition 6-SH-M31K „Freiflächen Ortskern“. Somit sind die Wettbewerbskosten abgedeckt. / Kl 02.09.2025
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
20 Zustimmung 0 Ablehnung 3 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 4 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · Enthaltung
- AfD 1 · Enthaltung
Ganze Vorlage DS/251/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Der Stadtverordnetenvorsteher ruft die Tagesordnungspunkt 13 und 13.1 gemeinsam auf. Herr Sulzmann verliest den Beschlussvorschlag des TOP 13.1, da dieser Änderungsantrag kurzfristig eingereicht wurde. Im Anschluss erläutert Herr Dr. Werner für die FDP-Fraktion den Änderungsantrag. Es folgt ein Austausch zu den Beschlussvorschlägen der beiden Tagesordnungspunkte. Sodann lässt Herr Sulzmann über den Beschlussvorschlag zu TOP 13 abstimmen und stellt folgende Beschlussfassung fest:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Beantragt war, die ISEK-Maßnahme „Freiflächen funktionaler Ortskern“ mit Wettbewerb, Planung und baulicher Umsetzung fortzuführen. Die Baukosten sollten höchstens 1,4 Millionen Euro betragen; außerdem sollte eine Verkleinerung des Wettbewerbsgebiets geprüft werden. Der Änderungsantrag wurde mit 3 Ja- und 20 Nein-Stimmen ohne Enthaltungen abgelehnt.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Die Einzelmaßnahme 31 „Freiflächen funktionaler Ortskern“ des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) – mit seinen Bestandteilen freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb, Planung sowie bauliche Realisierung – soll umgesetzt werden. Das Wettbewerbsgebiet ist hinsichtlich Optimierungsmöglichkeiten zu untersuchen und gegebenenfalls entsprechend zu verkleinern. Bei der Bewertung und Prämierung der Wettbewerbsbeiträge ist der wirtschaftlichsten Lösung der Wettbewerbsaufgabe ein hoher Stellenwert einzuräumen. Die realistisch veranschlagten Gesamtkosten für die bauliche Realisierung der Umgestaltung des „funktionalen Ortskerns“ dürfen dabei die Summe von 1.400.000,00 € nicht übersteigen. Die Bekanntmachung des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs soll zeitnah erfolgen. Die Finanzierung des städtischen Eigenanteils soll durch zeitliche Zurückstellung investiver Maßnahmen im Bereich Straßenbau erfolgen. Die erforderlichen Haushaltsmittel werden bereitgestellt.
Sachverhalt
Gemäß dem Ursprungsantrag.
Abstimmung · fraktionsweise
mehrheitlich abgelehnt
3 Zustimmung 20 Ablehnung 0 Enthaltung- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
- CDU 6 · dagegen
- AL/Die Grünen 8 · dagegen
- SPD 4 · dagegen
- FWR 2 · dagegen
Ganze Vorlage DS/291/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser Tagesordnungspunkt wird zusammen mit TOP 13 aufgerufen. Nach dem Austausch hierzu und nach der Abstimmung zu TOP 13 lässt der Stadtverordnetenvorsteher den Beschlussvorschlag des Änderungsantrags abstimmen und stellt sodann die Ablehnung fest:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Stadtverordnetenversammlung hat die geplante Fortführung der Sanierung und Umgestaltung der Rodaustraße nicht beraten. Der Tagesordnungspunkt wurde zur weiteren Behandlung auf die Sondersitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 30. September 2025 verschoben und hier lediglich zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Tiefbau
Alternative 1: Die Planungen zur grundhaften Erneuerung und Umgestaltung der Rodaustraße in Urberach werden auf unbestimmte Zeit verschoben, bis notwendige Haushaltsmittel in Höhe von ca. 7,2 Mio. € zur Verfügung gestellt können. Bis dahin sollen haftungsrechtlich notwendige Reparatur-arbeiten des Straßenoberbaus in Kleinflächen durchgeführt werden. Alternative 2: Die weiteren Planungen und Baumaßnahmen zur grundhaften Erneuerung und Umgestaltung der Rodaustraße in Urberach werden auf die Schaffung eines beidseitigen separierten Radfahrstreifens in der Rodaustraße, die Umbauarbeiten auf dem Parkplatz am Mühlengrund und die grundhafte Straßenerneuerung von etwa 100 m ab der Ampelanlage Messenhäuser Straße beschränkt. Hierfür fallen Kosten von insgesamt etwa 866.000,- € an. Die grundhafte Erneuerung der restlichen Rodaustraße wird verschoben, bis notwendige Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden können. Haftungsrechtlich notwendige Reparaturarbeiten des Straßenoberbaus sollen im Übrigen in Kleinflächen durchgeführt warden.
Sachverhalt
Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 18.07.2023 beschlossen, dass „zur Stärkung der Radverkehrsinfrastruktur im Zuge der geplanten Deckschichtsanierung der Rodaustraße geschützte Radfahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen durchgängig sowie auf der gesamten Länge der Rodaustraße zu realisieren sind …“. Dem lag die Untersuchung der Straßenzustände zugrunde, welche von der GSA Gesellschaft für Straßenanalyse 2019/2020 durchgeführt wurden. Für die Rodaustraße wurden dabei Schäden an der Fahrbahnoberfläche festgestellt. Es war deshalb vorgesehen, eine Deckschichtsanierung durchzuführen, um die „Lebensdauer“ der Straße bzw. der Verkehrsfläche deutlich zu verlängern. In diesem Zusammenhang wurden auch Möglichkeiten der Straßenraum- bzw. Straßenquerschnittsumgestaltung – mit dem Ziel einer Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten und damit einhergehend der Lärmemissionen – untersucht. Die Projektkosten wurden hierfür auf etwa 1,0 Mio. € geschätzt und im Haushalt eingeplant. Aufgrund der im Bereich östlich der Unterführung bekannten Konflikte zwischen Radverkehr und ruhendem Verkehr und den bei der Herstellung von Radfahrstreifen wegfallenden Parkplätzen auf der Rodaustraße wurde eine Parkraum-Untersuchung durchgeführt. Hier wurde festgestellt, dass die Umgestaltung und Erneuerung des Parkplatzes am Mühlengrund mit mehr Parkplätzen für eine Herstellung der Radfahrstreifen grundlegend notwendig ist. Für die weiteren Planungen wurde dann eine vermessungstechnische Bestandsaufnahme, die Baugrunderkundung und Gründungsberatung sowie die abfalltechnische Bodenuntersuchung durchgeführt Das Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Gringel GmbH aus Marburg erstellte daraufhin die Vorplanung zur Sanierung und Umgestaltung der Rodaustraße einschließlich Parkplatz am Mühlengrund in Urberach. Die angefallenen Kosten für Planungen und Gutachten belaufen sich bis dahin auf 84.000 €. Als wesentliche Erkenntnis aus den Planungen des Ingenieurbüros Gringel wird festgestellt, dass das Fräsen der Decke nicht ausreicht. Aufgrund des mangelhaften Straßenunter- und -oberbaus bzw. aufgrund der mit dem vorhandenen Straßenoberbau nicht erreichbaren Tragfähigkeit wird es vielmehr für erforderlich erachtet, die Rodaustraße grundhaft bis auf eine Tiefe von 60 cm zu erneuern. Je nach den im Zuge der Arbeiten durchzuführenden Tragfähigkeitsnachweisen ist auch noch ein zusätzlicher Bodenaustausch von weiteren 30 cm notwendig. Die Kostenschätzung der grundhaften Erneuerung der Rodaustraße mit den geplanten Radstreifenmarkierungen einschließlich Parkplatz am Mühlengrund führt zu Gesamtprojektkosten einschließlich Baunebenkosten in Höhe von ca. 7,2 Mio. € (brutto). Im Doppelhaushalt 2024/25 stehen insgesamt noch etwa 880.000,- € zur Verfügung. Nach Vorlage der Kostenschätzung wurden in einer Besprechung mit dem Ingenieurbüro Gringel GmbH verschiedene Einsparungsmöglichkeiten diskutiert, die anschließend vertiefend untersucht wurden. Die Ergebnisse sind in einer Stellungnahme zu Einsparpotenzialen und Risiken für die Straßenbaumaßnahme vom Ingenieurbüro Gringel GmbH zusammengefasst. Um die Gewährleistung und Verkehrssicherheit zu garantieren, wird eine grundhafte Erneuerung in Abschnitten empfohlen. Eine sinnvolle Nutzung des Radfahrstreifens wäre dann jedoch erst nach Abschluss der Gesamtmaßnahme möglich. Als reduzierter Vorschlag für die Fortführung des Projektes kann noch folgende Möglichkeit in Betracht gezogen werden: Ausgehend von der Annahme, dass sich die Haushaltssituation mittelfristig voraussichtlich nicht ändern dürfte, würde die Gesamtmaßnahme für die nächsten 10-15 Jahre zurückgestellt. Dies würde bedeuten, dass auf der Verkehrsfläche nur das aus haftungsrechtlichen Gründen zwingend erforderliche gemacht werden würde. Die Markierungen und Separierungen für die Radfahrstreifen würden auf der vorhandenen schadhaften Oberfläche zusammen mit den Umbaumaßnahmen auf dem Parkplatz am Mühlengrund aufgrund der durch die Radfahrstreifen entfallenen Parkplätze in der Rodaustraße durchgeführt. Des Weiteren wäre eine grundhafte Straßenerneuerung von mindestens etwa 100 m ab der Ampelanlage Messenhäuser Straße für die Herstellung von verkehrssicheren Radfahrstreifen notwendig. Für die Radfahrstreifen ist mit Kosten in Höhe von etwa 283.000,- € abzüglich einer Förderung von 192.000,- € zu rechnen. Somit verbleibenden bei der Stadt Kosten in Höhe von etwa 91.000,- €. Für den Parkplatz am Mühlengrund werden Kosten von etwa 450.000,- € und für die grundhafte Straßenerneuerung von etwa 100 m 325.000,- € geschätzt. Damit könnte die Einrichtung der Radfahrstreifen als Erprobung der Verkehrsraumaufteilung nach der grundhaften Erneuerung dienen und die verbleibenden Haushaltsmittel aus 2025 würden nicht überschritten werden. gez. Rotter Bürgermeister
Finanzielle Auswirkung
JaAktuell stehen im Haushaltsjahr 2025 bei der Investition Rodaustraße noch Mittel in Höhe von 883.699 € (Ansatz 2025: 460.000 € und Haushaltsreste: 423.699 €) zur Finanzierung der Maßnahme bereit. Der Zuwendungsbescheid „Radfahrstreifen Rodaustraße“ liegt vor. Die bewilligte Zuwendung beträgt 191.600 €. /Kl 11.08.2025
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Dieser Tagesordnungspunkt wird auf die Sondersitzung des Haupt-; Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 30.09.2025 geschoben. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erfolgt keine Beratung.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Der Antrag wollte die geplante Erneuerung der Rodaustraße auf einen kurzen Straßenabschnitt und markierte Radfahrstreifen zwischen Ober-Rodener Straße und Mühlengrund begrenzen. Die weitere Straßenerneuerung und ein durchgehender Radfahrstreifen bis zur Konrad-Adenauer-Straße sollten entfallen beziehungsweise verschoben werden. In dieser Sitzung wurde der Antrag jedoch nicht beraten, sondern auf die Sondersitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 30. September 2025 verschoben und zur Kenntnis genommen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Die weiteren Planungen und Baumaßnahmen zur grundhaften Erneuerung und Umgestaltung der Rodaustraße in Urberach werden auf die Schaffung eines beidseitigen, rein markierten, separierten Radfahrstreifens in der Rodaustraße ausschließlich im Abschnitt zwischen Ober-Rodener Straße und Mühlengrund sowie die grundhafte Straßenerneuerung von etwa 100 m ab der Ampelanlage Ober-Rodener Straße in Richtung Mühlengrund beschränkt. Die grundhafte Erneuerung der restlichen Rodaustraße wird verschoben, bis eine sichtbare Notwenigkeit gegeben ist und die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden können. Haftungsrechtlich notwendige Reparaturarbeiten des Straßenoberbaus sollen im Übrigen in Kleinflächen durchgeführt werden. Von einer Weiterführung eines durchgehenden, beidseitigen Radfahrstreifens ab Mühlengrund bis zur Konrad-Adenauer-Straße wird abgesehen.
Sachverhalt
Aufgrund des riesigen, zum Großteil strukturellen Defizits der Stadt Rödermark und der zurzeit nicht vorhandenen Perspektive einer grundlegenden Änderung der Finanzsituation sollten bis auf Weiteres nur noch wirklich notwendige Maßnahmen durchgeführt werden, die den Bürger/-innen auch zu vermitteln sind. Eine grundhafte Erneuerung der Rodaustraße zwischen Mühlengrund und Konrad-Adenauer-Straße ist nicht zu vermitteln - die heutige Straße ist in einem besseren Zustand als die meisten Landesstraßen in Rödermark. Für die Bürger/-innen und insbesondere die Anwohner/-innen des Seewaldgebietes sind die geduldeten Parkmöglichkeiten, auch wenn es formal keine offiziellen Parkplätze sind, weit wichtiger als ein Radweg, den niemand benutzt. Niemand fährt mit dem Rad durch die Unterführung - für einen Radweg zwischen Konrad-Adenauer-Str. und Mühlengrund gibt es keine zwingende Notwendigkeit. An der Rodaustraße parken heute (speziell in den Abendstunden) bis zu 40 Pkw. Ein möglicher Umbau des Parkplatzes Mühlengrund kann die benötigte zusätzliche Kapazität von mindestens 30 Parkplätzen keinesfalls realistisch bereitstellen. Wird von dem Plan, einen durchgängigen beidseitigen Radweg zu markieren, Abstand genommen, entfällt auch die Notwendigkeit, den Parkplatz Mühlengrund umzugestalten. Somit bleibet faktisch nur die notwendige und dem/den Steuerzahler/-innen auch vermittelbare Straßensanierung von der Aldi-Einfahrt bis zur Ampel sowie die Anlegung eines beidseitigen, rein markierten, Radstreifens zwischen Mühlengrund und Kinokreuzung. Weiterhin sollte durch Abbiegepfeile und entsprechende Hinweise eine weitaus sicherere Wegeführung für Radfahrer durch den Mühlengrund und die Schillerstraße zu Zielen wie das Neubaugebiet Rennwiesen, die Bulau oder Offenthal gekennzeichnet werden. Zu prüfen wäre, ob am Mühlengrund zu diesem Zweck Radfahr-Angebotsstreifen markiert werden können.
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Dieser Tagesordnungspunkt wird auf die Sondersitzung des Haupt-; Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 30.09.2025 geschoben. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erfolgt keine Beratung.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die Gebühren für die Schwimm- und Fitnesskurse im Badehaus werden ab 1. Oktober 2025 erhöht. Aqua-Fit und Wassergymnastik kosten künftig 100 Euro, Baby-, Kleinkinder- und Wasserrattenkurse 120 Euro sowie Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse 150 Euro. Die Stadtverordneten beschlossen die Anpassung einstimmig mit 22 Stimmen.
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Beschlussvorschlag
federführend Eigenbetrieb "Kommunale Betriebe Rödermark" (KBR)
Es werden folgende neue Kursgebühren ab 01.10.2025 beschlossen: Kurse: Kursgebühr: pro Einheit: Gesamt: Aqua-Fit 100,00 10,00 10 Wassergymnastik 100,00 10,00 10 Baby- Kleinkinderkurse 120,00 15,00 8 Wasserratten 120,00 15,00 8 Anfängerschwimmk. 150,00 15,00 10 Fortgeschritten-Schwimmk. 150,00 15,00 10
Sachverhalt
Im Badehaus werden verschiedene Kurse angeboten. Diese werden von unseren Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen und sind in der Regel nach wenigen Minuten der Onlinefreischaltung bereits ausgebucht. Dies hängt zum einen an der Qualität der Kurse, aber auch an den günstigen Gebühren. Die Hallenbäder Neu Isenburg, Langen und Obertshausen nehmen durchweg höhere Gebühren für ihre Kurse und liegen im Schnitt bei 15 – 20 € pro Schwimmeinheit à 30 Minuten. Die Einheiten bei den Baby-/Kleinkinder und Wasserratten Kurse sind im Badehaus ebenfalls 30 Minuten. Die restlichen Kurse sind 45 Minuten lang. Unsere Kursgebühren betragen aktuell: Kurse: Kursgebühr: pro Einheit: Gesamt: Aqua-Fit 80,00 8,00 10 Wassergymnastik 80,00 8,00 10 Baby- Kleinkinderkurse 100,00 12,50 8 Wasserratten 100,00 12,50 8 Anfängerschwimmk. 120,00 12,00 10 Fortgschritten-Schwimmk. 120,00 12,00 10 Die letzte Gebührenanpassung war im Jahr 2019. Wir möchten zum 20. Oktober 2025 (neuer Kursstart) die Aqua-Fit und Wassergymnastik Kurse um 25%; Baby- Kleinkinder und Wasserratten Kurse um 20%, sowie die Anfänger und Fortgeschrittenen Kurse um 25% erhöhen. Die neuen Kursgebühren sind dann wie folgt: Kurse: Kursgebühr: pro Einheit: Gesamt: Aqua-Fit 100,00 10,00 10 Wassergymnastik 100,00 10,00 10 Baby- Kleinkinderkurse 120,00 15,00 8 Wasserratten 120,00 15,00 8 Anfängerschwimmk. 150,00 15,00 10 Fortgschritten-Schwimmk. 150,00 15,00 10 Mit dieser Erhöhung liegen wir noch immer unter den Kursgebühren der umliegenden Schwimmbäder.
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
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Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Beantragt war, dass der Magistrat einen Plan zum Abbau von Verwaltungsstellen vorlegt. Ziel sollte sein, die Zahl der Stellen mittelfristig auf das Niveau von 2018/19 zu senken. Der Antragsteller zog den Antrag in der Sitzung zurück.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat wird beauftragt, einen Plan für die Reduzierung der Stellen in der Verwaltung vorzulegen, mit dem Ziel, mittelfristig auf das Niveau von 2018/19 zu kommen.
Sachverhalt
Das Personal innerhalb der Verwaltung (ohne Kita) ist von 2018 bis heute um 41 % gestiegen. Das hat in diesen Jahren den Haushalt um mehr als 13 Millionen € zusätzlich belastet. Als Rödermark noch unter dem "Schutzschirm" haushalten musste, wurde der Stellenplan nur geringfügig verändert. Seit der "Schutzschirm" verlassen wurde, ist der Zuwachs des Personals im Verwaltungsbereich exponentiell angestiegen, die Konsequenzen lassen sich an der jetzigen Haushaltslage ablesen. Beamte Verwaltung Kita 2017 23 98,0 139,0 260,0 2018 23 98,0 139,0 260,0 2019 22 108,0 148,0 278,0 2020 22 121,0 168,5 311,5 2021 22 121,0 168,5 311,5 2022 24 132,5 172,5 329,0 2023 24 131,5 175,0 330,5 2024 23 139,0 220,5 382,5 Zuwachs 2018 2024 41,0 81,5 122,5 Zuwachs 2018 2024 41,8 % 58,6 %
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Der Antrag wird durch den Antragsteller zurückgezogen.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Beantragt war, dass sich der Magistrat gemeinsam mit anderen Kreiskommunen bei der kvgOF für einen baldigen Ausstieg aus dem Hopper-Projekt oder für eine kostengünstigere und transparentere Reform des Betriebs- und Finanzmodells einsetzt. Der Antragsteller zog den Antrag in der Sitzung zurück; daher wurde darüber nicht abgestimmt.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat der Stadt Rödermark wird mit Blick auf die aktuelle (und absehbar) finanzielle Schieflage der Stadt Rödermark und der finanziellen Belastung der Bürger/-innen (Stichwort: Grundsteuererhöhung[1]) beauftragt, mit den anderen Kreiskommunen zu sprechen und auf diese einzuwirken, sich gemeinsam bei der kvgOF dafür einzusetzen, baldmöglichst aus dem Projekt Hopper auszusteigen oder das Betriebs- und Finanzmodell des Hopper auf ein für die beteiligten Kommunen vorausschauend kalkulier- und steuerbares, kostengünstiges Modell (im echten Sinne des ÖPNV und nicht ein durch die Steuerzahler/-innen finanziertes Taxi) zu reformieren und transparent zu optimieren. [1] „Es reicht! – Bürgermeister aus dem Kreis Offenbach schlagen Alarm“ – Neue Zeitung Heusenstamm vom 19.04.2025
Sachverhalt
2019 startete das On-Demand-Shuttle „Hopper“ in Seligenstadt, im September 2022 ging es auch in Rödermark los. Aktuell fahren im Kreis Offenbach 73 dieser Kleinbusse, 68 davon elektrisch, und befördern monatlich etwa 62.000 Menschen, etwa 4.500 davon in Rödermark. Das macht monatlich etwa 3.500 Fahrten (im Schnitt bei nur 1,3 Fahrgästen pro Fahrt) mit einer durchschnittlichen Fahrtlänge von knapp über 3 km. Zwar fahren die Vielzahl der Hopper mittlerweile elektrisch, aber sie verursachen eindeutig einen Mehrverkehr. Der Hopper ist oftmals bequemes und kostengünstiges Fortbewegungsmittel für Wegstrecken, die die überwiegende Zahl der Nutzer/-innen auch bequem (wie bisher) zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen könnte. Private Autofahrten, insbesondere gleichzeitig von mehreren PKW, werden daher vielfach so nicht ersetzt. Sollten die Zuschüsse für den On-Demand-Verkehr (Hopper) von Bund und Land wegfallen, wird das Defizit weiter erhöht und belastet die Kreisumlage der Kommunen noch mehr. Nur wenn aus mehreren Kommunen das Signal der Unzufriedenheit und Unbezahlbarkeit kommt, wird die kvgOF das Angebot anpassen oder abschaffen, ansonsten ist es ein Freibrief zur unbegrenzten Umlage an die Kommunen, die den Bürger/-innen dann konsequenterweise noch weitere Grundsteuer-Erhöhungen abverlangen müssen. Dazu kommt: Jede einzelne Fahrt mit dem Hopper kostet die Steuerzahler im Schnitt rund 20 €, von denen der Fahrgast aber nur wenige Euro selbst bezahlt. Den Rest trägt die Allgemeinheit – also alle Steuerzahler-/innen. Der Hopper ist daher ein fast vollständig durch Steuergeld-subventioniertes innerstädtisches Taxi. Das einige Bürger von dem Angebot begeistert sind und es reichlich nutzen, ist völlig verständlich und liegt in der Natur der (hochsubventionierten) Sache. Doch mit Blick auf die horrenden Gesamtkosten des Hopper und die katastrophale finanzielle Lage[1] [2] der Stadt Rödermark kann es mit dem Hopper nicht einfach so weitergehen. [1] „Freies Stück vom Kuchen wird immer kleiner“ – Meldung der Stadt Rödermark (www.roedermark.de) vom 13.05.2025 [2] „Kassensturz mit Folgen“ – Offenbach Post vom 14.05.2025
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Der Antrag wird durch den Antragsteller zurückgezogen.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Beantragt war, dass sich der Magistrat bei der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach für ein dynamisches Preismodell beim Hopper einsetzt. Die Preise sollten sich dabei unter anderem nach Nachfrage, Tageszeit und Strecke richten, um Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Sozialverträglichkeit zu verbessern. Der Antragsteller zog den Antrag in der Sitzung zurück.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat der Stadt Rödermark wird beauftragt, in den entsprechenden Gremien der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (kvgOF) ein dynamisches Preismodell („Dynamic Pricing“) für den Hopper zur Beratung einzubringen. Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit (Kostendeckungsgrad), die Effizienz (Ressourceneinsatz) und Sozialverträglichkeit des On-Demand-Angebots durch gezielte Preisanreize zu verbessern, insbesondere durch eine flexible Preisgestaltung in Abhängigkeit von Nachfrage, Tageszeit und Strecke.
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Der Antrag wird durch den Antragsteller zurückgezogen.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Der Magistrat soll bei der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach ein dynamisches Preismodell für den Hopper zur Beratung einbringen. Preise abhängig von Nachfrage, Tageszeit und Strecke sollen das Angebot wirtschaftlicher, effizienter und sozialverträglicher machen; zugleich soll die kvgOF die Kosten und Wirtschaftlichkeit gegenüber den Kommunen transparent darstellen. Der Antrag wurde einstimmig mit 22 Ja-Stimmen beschlossen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat der Stadt Rödermark wird beauftragt, in den entsprechenden Gremien der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (kvgOF) ein dynamisches Preismodell („Dynamic Pricing“) für den Hopper zur Beratung einzubringen. Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit (Kostendeckungsgrad), die Effizienz (Ressourceneinsatz) und Sozialverträglichkeit des On-Demand-Angebots „Hopper“ im Kreis Offenbach durch gezielte Preisanreize nachhaltig zu verbessern, insbesondere durch eine flexible Preisgestaltung in Abhängigkeit von Nachfrage, Tageszeit und Strecke. Weiterhin soll das Ziel sein, eine transparente Kosten- und Wirtschaftlichkeitsstruktur durch die kvgOF für die kreisangehörigen Kommunen mit Blick auf den „Hopper“ herzustellen.
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
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Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Beantragt war, im laufenden Haushalt 2025 pauschal fünf Prozent der Kosten einzusparen. Gesetzliche und vertragliche Verpflichtungen sollten davon ausgenommen sein. Der Antragsteller zog den Antrag in der Sitzung zurück.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat der Stadt Rödermark wird mit Blick auf die aktuelle (und absehbar anhaltende) finanzielle Schieflage der Stadt Rödermark und der drohenden finanziellen (Mehr-)Belastung der Bürger/-innen (Stichwort: Grundsteuererhöhung[1]) dringend ersucht und aufgefordert, im unterjährigen Vollzug des laufenden Haushalts 2025 im gesamten Haushalt 5% an Kosten pauschal einzusparen. Sämtliche gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen der Stadt sind hiervon ausgenommen. [1] „Kassensturz mit Folgen“ – Offenbach Post vom 14.05.2025
Sachverhalt
Die aktuelle und absehbare finanzielle (Schief-)Lage[1][2] der Stadt Rödermark ist mit „katastrophal“ wohlwollend umschrieben. Die Stadt ist am (finanziellen) Limit[3]. Aktuelle Hilferufe[4] und Aufrufe der Bürgermeister/-innen sind natürlich begrüßenswert, aber kommen doch im Ergebnis viel zu spät. Trotz aller völlig berechtigten und richtigen Hinweise auf externe Belastungen (gesetzliche Aufgaben und Verpflichtungen sowie Standards und so weiter) der Stadt muss trotzdem zuerst die Stadt selbst alle denkbaren Sparpotentiale heben, bevor (wieder) die Bürger-/innen zur Kasse gebeten werden (müssen). [1] „Es reicht! – Bürgermeister aus dem Kreis Offenbach schlagen Alarm“ – Neue Zeitung Heusenstamm vom 19.04.2025 [2] „Freies Stück vom Kuchen wird immer kleiner“ – Meldung der Stadt Rödermark (www.roedermark.de) vom 13.05.2025 [3] „Städte am Limit – CDU Rödermark schlägt Alarm [...]“ – Neues Heimtatblatt Rödermark vom 11.04.2025 [4] „Es ist fünf nach zwölf: Wer bestellt, muss bezahlen“ – Neues Heimatblatt Rödermark vom 11.04.2025
Ganze Vorlage DS/184/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Der Antrag wird durch den Antragsteller zurückgezogen.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Der Antrag fordert für alle laufenden Projekte des Städtebauförderprogramms „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ in bestimmten Planungsphasen einen Sachstandsbericht sowie einen Zeit- und Kostenplan. Die Stadtverordnetenversammlung beriet den Antrag nicht, sondern nahm die Verschiebung auf die Sondersitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 30. September 2025 zur Kenntnis.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat der Stadt Rödermark wird mit Blick auf die aktuelle (und absehbare) finanzielle Schieflage der Stadt Rödermark und der finanziellen Belastung der Bürger/-innen (Stichwort: Grundsteuererhöhung[1]) beauftragt, für sämtliche laufende, in den Leistungsphasen 2, 3 oder 4 befindlichen Projekte des Städtebauförderprogramm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ unverzüglich den politischen Gremien einen umfassenden Sachstandsbericht sowie einen dezidierten Zeit- und validen Kostenplan vorzulegen. [1] „Kassensturz mit Folgen“ – Offenbach Post vom 14.05.2025
Sachverhalt
Der kleine Grünzug an der Rodau an der Rilkestraße ist Ober-Rodens größte innerstädtische Grünfläche. Da eine Teilfläche zeitweise als Erweiterung des nicht großen Schulhofs der Trinkbornschule genutzt wird, sind die Nutzungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit aktuell beschränkt. Aus diesem-Grund-ist mit dem ISEK die Maßnahme 34 „Ausbau Grünzug Rathausplatz zur Grünen Mitte" beschlossen worden. „Ziel der Maßnahme ist es, ein grün-blaues Band vom Rathausplatz zur Grünen Mitte-zu gestalten und damit sowohl die ökologischen Funktionen der Freiflächen aufzuwerten als auch die Naherholungsqualitäten und das Wohnumfeld zu verbessern." Die konkreten Planungen wurden seit der Verabschiedung des ISEK im Mai 2019 nicht mehr in den öffentlichen städtischen Gremien vorgestellt, beraten oder besprochen. Die Planungen[1] zu diesem Areal sind in vollem Gange[2]. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung wurden die Pläne am 23. April in der Kulturhalle -der Öffentlichkeit vorgestellt[3]. Es gab dabei auch viele kritische Rückmeldungen. In den sozialen Medien wird teilweise die Sinnhaftigkeit der gesamten Maßnahme angezweifelt, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen und absehbaren finanziellen Situation[4][5] der Stadt Rödermark. Im Rahmen der Ausschussberatungen hat sich herausgestellt, dass ein Abbruch der Planungen zum jetzigen Zeitpunkt wohl im Ergebnis in einem finanziellen Nachteil für die Stadt Rödermark münden könnte. Dies kann nicht im Sinne der Stadt sowie der Rödermärker Steuerzahler/-innen sein. Es zeigt sich dabei aber zugleich, dass fehlende und ausführliche politische Beratungen und verbindliche Beschlussfassungen mit der Zeit zu ausufernden Projekten ohne wirkliches politisches Controlling führen, die sich verselbstständigen – speziell, wenn Fördermittel im Spiel sind. [1] „Große Pläne für kleinen Grünzug in Ober-Roden“ – Offenbach Post vom 12.05.2025 [2] „Grün, Blau, Rot: Buntes Mosaik in Planung“ – Meldung der Stadt Rödermark (www.roedermark.de) vom 06.05.2025 [3] „Bürger sind zum Mitreden eingeladen“ – Offenbach Post vom 07.04.2025 [4] „Es reicht! – Bürgermeister aus dem Kreis Offenbach schlagen Alarm“ – Neue Zeitung Heusenstamm vom 19.04.2025 [5] „Freies Stück vom Kuchen wird immer kleiner“ – Meldung der Stadt Rödermark (www.roedermark.de) vom 13.05.2025
Ganze Vorlage DS/185/25 ansehen — mit Beratungsweg über alle GremienBeratungsverlauf
Dieser Tagesordnungspunkt wird auf die Sondersitzung des Haupt-; Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses am 30.09.2025 geschoben. In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erfolgt keine Beratung.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Beantragt war zu prüfen, unter welchen Voraussetzungen Rödermark einkommensabhängige Kita-Gebühren nach dem „Heusenstammer Modell“ einführen könnte. Bürgermeister Rotter erklärte, dass die Prüfung zur Anpassung der Kita-Beiträge bereits begonnen habe und die Elternbeiräte beteiligt würden. Da Heusenstamm sein Modell erst seit September 2025 nutzt und voraussichtlich erst kurz vor den Sommerferien 2026 über Erfahrungen berichten kann, wurde der Prüfantrag zurückgezogen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen unter welchen Voraussetzungen „Einkommens-abhängige Kinderbetreuungsgebühren“ eingeführt werden können. Dabei soll das sogenannte „Heusenstammer-Modell“ zugrunde gelegt werden.
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Der Stadtverordnetenvorsteher ruft die Tagesordnungspunkte 20, 21 und 22 gemeinsam auf und erteilt Bürgermeister Rotter hierzu das Wort. Herr Rotter erklärt, dass bereits die Prüfung zur Anpassung der Kostenbeiträge zur Kita-Betreuung begonnen habe. Die Elternbeiräte werden hierzu gehört. Mit der Stadt Heusenstamm wurde bereits Kontakt aufgenommen, um im Fachausschuss detaillierte Auskünfte zu den Erfahrungen in Heusenstamm zu erhalten. Die Vorstellung des „Heusenstammer Modells“ zur einkommensabhängigen Beitragsstaffelung wird laut Bürgermeister Rotter erst kurz vor den Sommerferien 2026 möglich sein, da die Stadt Heusenstamm dieses Modell zur Kostenbeitragsfestsetzung selbst erst seit dem 01.09.2025 einsetzt. Aufgrund dieser Erklärung von Bürgermeister Rotter zieht Herr Gerl für den Antragsteller den Prüfantrag zurück.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die FDP wollte Ermäßigungen bei den Beiträgen für Kitas, Kinderhorte und Schulkinderbetreuung wieder aufnehmen lassen und den Magistrat mit der Entwicklung eines neuen Betreuungskonzepts beauftragen. In der Sitzung zog die FDP-Fraktion ihren Änderungsantrag zurück; darüber wurde daher nicht entschieden.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
I. Satzungsbeschluss Die 7. Änderung der Kostenbeitragssatzung zur Satzung über die Betreuung von Kindern in den Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Rödermark wird gemäß dem beigefügten Entwurf beschlossen. Die 10. Änderung der Kostenbeitragssatzung zur Satzung über die Betreuung von Kindern in den Kinderhorten und der Schulkinderbetreuung der Stadt Rödermark wird gemäß dem beigefügten Entwurf beschlossen. II. Handlungsauftrag an den Magistrat Der Magistrat wird beauftragt Möglichkeiten zur Staffelung / Reduzierung der Ermäßigungen in Abstimmung mit den Elternvertretungen zu erarbeiten. Der Magistrat wird weiterhin beauftragt, im Dialog mit den Eltern eine grundlegend neue Konzeption für die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen, Kinderhorten und der Schulkindbetreuung in Rödermark zu entwickeln. Die Konzeption muss sowohl die Wünsche und Bedarfe der Eltern, z.B. nach verlässlichen und ausreichenden Betreuungszeiten, als auch die drängenden Probleme der Stadt (fehlendes pädagogisches Personal und fehlende Finanzausstattung) berücksichtigen und bestmöglich zusammenbringen. Ziel des Konzepts soll ein Modell sein, dass für alle Beteiligten wirtschaftlich tragfähig ist, aber auch verlässliche Betreuungszeiten umfasst, die den tatsächlichen Bedarfen entsprechend sowie nach Möglichkeit einen stärkeren Fokus auf die frühkindliche Bildung legt. Zur Konzepterstellung sollen u.a. folgende Aspekte/Möglichkeiten umfassend geprüft werden: Je 1 KiTa in Urberach und Ober-Roden mit verbindlichen Öffnungszeiten von 07 bis 17 Uhr Überprüfbare Bedarfsabfrage nach Betreuungszeiten Einkommensabhängige Kinderbetreuungsgebühren (Heusenstammer Modell?) Regelung zu Rückerstattung bei Einschränkung des Betriebes der Tageseinrichtung Ferienregelung Notbetreuung Ausweisung (informativ) der tatsächlichen Kosten und dem aktuellen Kostendeckungsgrad der erhobenen Betreuungsgebühren (zum besseren Verständnis der Gebühren) und Hinweise zum Verfahren zur Befreiung von Kitakosten Einsatz von ehrenamtlichen Engagement-Lotsen (Landesehrenamtsagentur Hessen) Der Magistrat wird beauftragt, im zuständigen Fachausschuss fortlaufend und ausführlich zu den vorstehend (1. und 2.) genannten Handlungsaufträgen zu berichten.
Sachverhalt
I. Satzungsbeschluss Die Ermäßigung der Kostenbeiträge für die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen der Stadt Rödermark sowie in Kinderhorten und der Schulkinderbetreuung der Stadt Rödermark soll wieder in die Kostenbeitragsatzungen aufgenommen werden. Die Umsetzung erfolgt zu Beginn des Betreuungsjahres am 01.08.2025. II. Handlungsauftrag an den Magistrat Der Magistrat wird in Absprache mit den Elternvertretungen die Möglichkeiten zur Staffelung / Reduzierung der Ermäßigungen erarbeiten und der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen. Kinder sind sowohl unsere Gegenwart als auch unsere Zukunft, ihre Förderung ist eine Investition in eine lebensfähige, gerechte und resiliente Gesellschaft. Sie sind praktisch die Kolonisten unserer Zukunft und das Herz unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es jetzt, einen Weg zu finden, der nicht nur die Kosten der Betreuung regelt, sondern für alle Beteiligten auf einem tragfähigen Zukunftskonzept basiert. Kommunen können auf die aktuellen Herausforderungen mit Blick auf die stetig steigenden Kosten für die Kinderbetreuung auf verschiedene Weisen reagieren, anstatt konzeptionslos immer weiter die Gebühren zu Lasten der Familien zu erhöhen. Beispielsweise sind maßgeschneiderte Mischsysteme möglich: kombiniert werden können dabei unter anderem finanzielle Förderungen (z. B. Zuschüsse, Steuerentlastung), flexible Nutzung gesetzlicher Rahmenbedingungen (HessKiföG), Öffnungszeitenmodelle, ehrenamtliches Engagement, einkommensabhängige Betreuungsgebühren und eine innovative Personalpolitik. Diese Vielschichtigkeit ermöglicht es, systemische Kostenbelastungen zu verteilen und die Eltern wirksam zu entlasten. Durch eine transparente, rein informative, Ausweisung der tatsächlichen Kosten (Kostendeckungsgrad) im Verhältnis zu den erhobenen Gebühren kann ein besseres Verständnis und eine höhere Kostensensibilität erreicht werden.
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Für die FDP-Fraktion zieht Herr Herr Kruger den Änderungsantrag zurück.
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Die SPD beantragte, bei Schließungen wegen Fortbildungen unter bestimmten Voraussetzungen wieder eine Notbetreuung in einer anderen Einrichtung anzubieten. Während der Beratung wurde der vorgeschlagene Satz gestrichen, wonach darauf kein Rechtsanspruch besteht. Der so geänderte Antrag wurde mit 9 Ja- und 14 Nein-Stimmen ohne Enthaltungen mehrheitlich abgelehnt.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
In die Vorlage des Magistrates wird ein Punkt 4. eingefügt. 4. Die Änderung der Satzung über die Betreuung für Kinder in den Tageseinrichtungen für Kinder in der Stadt Rödermark wird mit folgendem Text beschlossen: §7 Notbetreuung (1) Bei Schließzeiten aufgrund von Fortbildungsmaßnahmen des Personals kann auf Antrag für Kinder, deren Erziehungsberechtigte in dem bekannt gegebenen Schließungszeitraum nachweislich (in schriftlicher Form z. B. durch Arbeitgeberbestätigung) keinen Urlaub nehmen und/oder für ihre Kinder keine Betreuung oder Beaufsichtigung organisieren können, wenn eine ausreichende Anzahl von Fachkräften zur Verfügung steht, eine Notbetreuung in einer anderen Einrichtung angeboten werden. Auf die Notbetreuung besteht kein Rechtsanspruch . (2) In allen anderen für eine Schließung angegeben Gründen (§ 6 Abs. 5 c) wird keine Notbetreuung angeboten.
Sachverhalt
Die Gebührensatzungen und die Betreuungssatzung sind eng miteinander verzahnt. Mit der Wiedereinsetzung der Geschwisterkindregelung soll eine zusätzliche Belastung der Eltern von mehreren Kindern in der Tagesbetreuung der Stadt Rödermark zurückgenommenen werden. Die am 17.06.2025 vorgenommene Streichung des §7 der Betreuungssatzung (Notbetreuung) stellt für Eltern, die Vollzeit berufstätig sind, eine unzumutbare Belastung dar. Dieser Missstand sollte ebenfalls beseitigt werden.
Abstimmung · fraktionsweise
mehrheitlich abgelehnt
9 Zustimmung 14 Ablehnung 0 Enthaltung- SPD 4 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
- CDU 6 · dagegen
- AL/Die Grünen 8 · dagegen
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Herr Hagenlocher erläutert für die SPD-Frakion den Änderungsantrag. Es folgen Redebeiträge des Bürgermeisters sowie der Fraktionen von CDU und AL/Die Grünen. Im Anschluss beantragt Herr Gerl für eine Beratung eine Sitzungsunterbrechung. Stadtverordnetenvorsteher Sulzmann unterbricht die Sitzung um 20:52 Uhr für fünf Minuten. Herr Sulzmann beendet um 20:57 Uhr die Unterbrechung, die Sitzung wird fortgesetzt. Frau Rüger erklärt, den letzten Satz in §7 Absatz 1 „Auf die Notbetreuung besteht kein Rechtsanspruch.“ zu streichen. Nach weiteren Wortbeiträgen lässt Herr Sulzmann über den geänderten Beschlussvorschlag abstimmen und stellt sodann die Ablehnung fest:
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Der Magistrat soll prüfen, in welchen Wohngebieten Parkplätze mit dem Zusatzzeichen „nur Personenkraftwagen“ gekennzeichnet werden könnten, um dort dauerhaft abgestellte Kleintransporter, Anhänger und Wohnmobile auszuschließen. Dabei sollen unter anderem mögliche Verlagerungen in andere Straßen, alternative Stellflächen für Gewerbetreibende, rechtliche Voraussetzungen und die Kontrollmöglichkeiten des Ordnungsamts untersucht werden. Der Antrag wurde einstimmig mit 22 Ja-Stimmen beschlossen.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und hernach im zuständigen Ausschuss zu berichten, in welchen reinen und allgemeinen Wohngebieten in Rödermark der Einsatz des Zusatzzeichens 1048-10 „nur Personenkraftwagen“ – insbesondere in Verbindung mit dem Verkehrszeichen 314 (Parken) – zweckmäßig, rechtlich zulässig und praktisch umsetzbar ist. Dabei sollen insbesondere folgende Aspekte geprüft und ausführlich dargestellt werden: 1. Identifikation geeigneter Straßenzüge, in denen regelmäßig gewerbliche und/oder großvolumige Fahrzeuge den Parkraum in Wohngebieten beeinträchtigen. Dabei ist auch zu prüfen, welche Verdrängungseffekte durch eine Beschilderung auf angrenzende Quartiere, Nebenstraßen oder gewerblich genutzte Bereiche zu erwarten sind. 2. Möglichkeiten zur Schaffung separater Parkflächen, die speziell für den Bedarf gewerblicher Betriebe und Dienstleistungsunternehmen zur Verfügung stehen könnten, um eine geordnete Entflechtung des ruhenden Verkehrs zum allseitigen Vorteil zu erreichen. 3. Rechtliche Voraussetzungen und Zuständigkeiten für den Einsatz des Zusatzzeichens 1048-10 im öffentlichen Straßenraum. 4. Abstimmungserfordernisse (gegebenenfalls) mit der Straßenbaubehörde, der Polizei und/oder eventuell weiteren zuständigen staatlichen Stellen. 5. Praktische Auswirkungen einer Beschilderung auf die örtliche Parksituation, insbesondere im Hinblick auf Anwohner, Gewerbetreibende und mobilitätseingeschränkte Personen. 6. Die praktischen/realistischen Kontrollmöglichkeiten und die Durchsetzung entsprechender Anordnungen durch das Ordnungsamt.
Sachverhalt
Der allgemeine Parkdruck in vielen Wohngebieten in Rödermark hat spürbar zugenommen. In letzter Zeit kommt es zudem vermehrt zu Beschwerden über dauerhaft in allgemeinen und/oder reinen Wohngebieten abgestellte Kleintransporter, Anhänger und Wohnmobile, also die Belegung öffentlicher Parkflächen in reinen und/oder allgemeinen Wohngebieten durch gewerbliche und/oder großvolumige Fahrzeuge (also nicht Personenkraftwagen). Dies teilweise auch über eine lange Zeit (Monate). Dieses Phänomen tritt natürlich nicht nur in Rödermark auf. Andere Kommunen[1] haben jedoch diesbezüglich schon gegengesteuert und haben Parkverbotszonen für LKW, Anhänger und Wohnmobile erlassen. Das Zusatzzeichen 1048-10 „nur Personenkraftwagen“ ermöglicht es gemäß StVO, Parkflächen (in Wohngebieten) gezielt für nur private PKW freizugeben und gleichzeitig andere Fahrzeugtypen auszuschließen. Der Einsatz dieser Regelung in reinen und allgemeinen Wohngebieten kann helfen, den begrenzten Parkraum in Wohnquartieren zu stabilisieren. Gleichzeitig müssen natürlich mögliche Verdrängungseffekte betrachtet und untersucht werden. Ebenso wie die Option, gewerblichen Nutzern alternative Stellflächen bereitzustellen. Nur so kann eine ausgewogene, faire und nachhaltig wirksame Lösung erreicht werden. [1] „Verbotszonen für LKW und Wohnmobile“ – Offenbach Post vom 31.07.2025
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
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Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
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Worum es hier geht - einfach erklärt
Beantragt war, für den Ortskern von Urberach eine Satzung vorzubereiten, mit der unerwünschte Nutzungen wie Vergnügungsstätten ausgeschlossen werden können. Der Antragsteller zog den Antrag in der Sitzung zurück; daher wurde darüber nicht entschieden.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Der Magistrat wird beauftragt eine Satzung zu erstellen, mit der im Ortskern von Urberach bestimmte Nutzungen ausgeschlossen werden können. Diese Satzung soll der Stadtverordnetenversammlung schnellstmöglich zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Sachverhalt
Am 17.06.2025 hat die Stadtverordnetenversammlung den Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch und eine Satzung für den Ortskern Ober-Roden beschlossen, damit in Zukunft unerwünschte Nutzung ausgeschlossen werden kann. Ähnliche Entwicklungen zeichnen sich auch im Ortskern von Urberach ab, besonders in der Konrad-Adenauer Straße. Bevor möglicherweise weitere negative Entwicklungen entstehen können, sollte jetzt vorbeugend gehandelt werden. Das Gebiet sollte u. a. die folgenden Straßen umfassen: Konrad-Adenauer Straße, Traminer Straße, Bahnhofstraße und Darmstädter Straße. Durch die Aufstellung bzw, Veränderung eines Bebauungsplans mit entsprechender Satzung sollen daher die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Ausschluss unerwünschter Nutzungen wie z.B. Vergnügungsstätten oder noch zu definierenden Geschäften, bzw. Betrieben geschaffen werden.
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Der Antrag wird vom Antragsteller zurückgezogen.
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Die FWR-Fraktion wollte den Magistrat beauftragen, ein Steuerungskonzept für die Gastronomie in Rödermark zu erstellen. Es sollte den aktuellen Bestand erfassen und Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Gastronomiestandorts bündeln. Nach einer kurzen Erklärung zog die FWR-Fraktion ihren Antrag zurück.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Antrag im Wortlaut
Die Stadtverordnetenversammlung möge den Magistrat beauftragen, ein Steuerungskonzept für die Gastronomie in Rödermark zu erstellen. Das Konzept sollte zum einen eine Bestandsaufnahme des IST-Zustands beinhalten sowie sich daraus ergebende Maßnahmen zur Steuerung und Weiterentwicklung des Gastronomiestandorts. Dies sollte in Abstimmung mit dem Einzelhandelskonzept und der Wirtschaftsförderung erfolgen, dahingehend sollten bereits bestehende Einzelaspekte gebündelt und in das neue Konzept integriert werden. Aspekte einer Bestandsaufnahme könnten umfassen: - Erfassung und Kartierung der räumlichen Lageverteilung - Zusammenstellung der in Rödermark ansässigen Betriebstypen (Imbiss, Fine-Diner, Trinkhalle, Biergarten, Gasthaus, Café, etc..) - Zielgruppenorientierung - Öffnungszeiten - Sitzplätze im Innen- und Außenbereich
Sachverhalt
Der Einzelhandel im Allgemeinen und in Rödermark im Speziellen kämpft seit Jahren mit abnehmenden Kundenzahlen und rückläufiger Fluktuation, viele Einkäufe werden mittlerweile über Internetplattformen abgewickelt. Dies führt zunehmend zu einer Ausdünnung des lokalen Einzelhandelsangebots. Unter anderem zu diesem Zweck besitzt Rödermark seit 2016 ein Einzelhandelskonzept, das 2022 durch ein Nahversorgungskonzept ergänzt wurde. Direkt von dieser Entwicklung betroffen ist allerdings auch die Gastronomie, welche in hohem Maße von einer belebten Innenstadt profitiert, es lässt sich hier durchaus von einem symbiotischen Effekt sprechen. Analog zu den Problemen im Einzelhandel erschweren die Preisentwicklung der letzten Jahre und die nicht immer Schritt haltende Lohnentwicklung allerdings die Rahmenbedingungen für einen Gastronomiebetrieb in Rödermark zusätzlich. Die Halbwertszeit von neuen Gastronomiebetrieben ist in Rödermark stark gesunken, die Suche nach neuen, passenden Pächtern gestaltet sich mitunter langwierig. Ein spezielles Gastronomiekonzept soll hier anknüpfen. Zwar existieren bereits Auflistungen von Gastronomieangeboten wie etwa im "City Guide 2024", ein übergeordnetes Dachkonzept "Gastronomie" für die Stadt Rödermark sollte aber darüber hinaus eine gezielte Steuerung und Planung beinhalten, wie man das Entstehen von Monokulturen verhindern kann und soll Instrumente entwickeln, mit denen die Attraktivität und Frequentierung der Innenstädte der einzelnen Stadtteile belebt werden kann. Marketingkonzepte, wie eine kartografische Erfassung des Gastronomieangebots auf der Homepage der Stadt, sollten ebenfalls Bestandteil eines Konzepts sein. Ziel sollte es sein, nach außen die Gastronomie Rödermarks nachhaltiger zu bewerben, nach innen Ideen und Vorstellungen zu entwickeln, wie sich der Gastronomiestandort Rödermark in der Zukunft präsentieren soll. Für aktuelle und potentielle Gastronomen soll ein Gastronomiekonzept vor allem der Klarheit in Genehmigung und Gestaltung (z.B. von Außenbereichen) dienen. Bei der Ausgestaltung dieses Konzepts sollten zum einen die Gastronomiebetreiber angehört und zum anderen bereits vorhandene Ideen und Konzepte gebündelt werden, um keine unnötigen Kosten zu produzieren.
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Nach einer kurzen Erklärung zieht Herr Schröder den Antrag für den FWR-Fraktion zurück.
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Die Beschlussvorlage zur Zuschlagserteilung im Vergabeverfahren für die Rödermärker Straßenbeleuchtung wurde unverändert beschlossen. Die Abstimmung fiel mit 22 Ja-Stimmen bei keiner Gegenstimme und keiner Enthaltung einstimmig aus; nähere Angaben zum Auftragnehmer oder zu den Konditionen enthält das bereitgestellte Material nicht.
Dieser Text wurde mit einem KI-Modell erstellt und kann Fehler enthalten. Die ist das Original der Stadt und gilt im Zweifelsfall.
Beschlussvorschlag
federführend Tiefbau
Sachverhalt
Es wird empfohlen, die Öffentlichkeit gemäß § 52 Abs. 1 HGO für die Beratung und Beschlussfassung auszuschließen. Hierüber muss in der Sitzung abgestimmt werden.
Abstimmung · fraktionsweise
einstimmig beschlossen
22 Zustimmung 0 Ablehnung 0 Enthaltung- CDU 6 · dafür
- AL/Die Grünen 8 · dafür
- SPD 3 · dafür
- FWR 2 · dafür
- FDP 2 · dafür
- AfD 1 · dafür
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Dieser TOP wurde unter TO A abgestimmt. Der folgende Beschluss wird festgestellt:
Anwesenheit
Aus der Niederschrift: 36 von 53 verzeichneten Personen anwesend — inklusive Magistrat, Schriftführung und Verwaltung.
- CDU 10 von 17
- AL/Die Grünen 12 von 16
- SPD 5 von 6
- FWR 3 von 5
- FDP 3 von 4
- Ohne Fraktion 3 von 5
Verlauf
- Sitzung fand am 23. Sep. 2025 statt · erstmals erfasst am 7. Sep. 2026
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Zeitangaben sind die Abrufzeitpunkte, nicht die Bearbeitungszeitpunkte bei ALLRIS.
Woher diese Angaben kommen
- Termin, Ort und Tagesordnung Sitzungsseite · abgerufen 28.09.2026
- Beginn, Ende, Anwesenheit und Beschlüsse Niederschrift öffentlich · PDF, 183 KB
- Abstimmungsergebnisse 16 Abstimmungen